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Podiumsdiskussion: Jüdisches Leben jenseits von Historisierung und Exotisierung?

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Beschreibung

Jüdisches event
Podiumsdiskussion

Jüdisches Leben in Deutschland und der EU ist vielfältig und divers. Migrantische Erfahrungswelten prägen die jüdischen Gemeinschaften. Dennoch dominieren Stolpersteine, Gedenktafeln und monothematisches Sprechen über Judentum den öffentlichen Diskurs und werfen Jüdinnen und Juden immer wieder in Vergangenheitserzählungen zurück. In der Projektion der Mehrheitsgesellschaft auf Jüdinnen*Juden findet die Vielfalt jüdischer Organisationen, Vereine und Initiativen kaum ihren Platz.

Was die jüdische Gemeinschaft in der Gegenwart bewegt, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert wird, und wie sie sich selbst erzählen und zeigen möchte, das wird oft nicht gefragt oder sogar ignoriert. Das wird der Realität des europäischen Judentums wird dies nicht gerecht. Wie man die Wahrnehmung von Judentum und Jüdinnen*Juden im öffentlichen Diskurs verändern kann und was dafür getan werden muss, ist Thema der Kooperationsveranstaltung mit der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland, im Rahmen des ELESProgramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“. 

Keynote:
Danielle Spera, Direktorin Jüdisches Museum Wien

Begrüßung:
Nikolaus von Peter, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Gäste:

  • Ruben Gerczikow, Publizist und Aktivist. Von 2019 bis 2021  Vizepräsident der European Union of Jewish Students, sowie der Jüdischen Studierendenunion Deutschland.
  • Dani Kranz, DAAD Visiting Professor im Department of Anthropology and Sociology, Ben Gurion Universität, Israel
  • Marlene Schönberger, neu gewählte Abgeordnete im 20. Bundestag und Politikwissenschaftlerin an der LMU München 
  • Lala Süsskind, von 1991 bis 2003 Präsidentin der WIZO Deutschland 

Moderation:
Benjamin Fischer, Programmmanager der Alfred Landecker Foundation 

Verfolgen Sie die Veranstaltung per Livestream auf YouTube oder Facebook Kanälen der Europäischen Kommission oder auf  Facebookkanaldes Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.