EU-Nachrichten 2. Juli 2026: Direktverbindung Prag-Berlin-Kopenhagen | Irische Ratspräsidentschaft | Venezuela | Ukraine | E-Commerce-Sendungen | Stahlsektor | Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität | Energie- und Reifenkennzeichnung | Kritische Meeresinfrastruktur | EU-Notfallmanagement: Projekt TEMA | Beliebteste Wohnsitze der Deutschen im europäischen Ausland | Veranstaltungen zum EU-Haushalt in Dresden und Düsseldorf | Jugendbegegnungen | Informationsinitiative zur EU-Erweiterung
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Mit dem Zug ohne Umstieg von Prag über Berlin nach Kopenhagen: Zum Start in die Urlaubssaison ist das Reisen mit dem Zug zwischen diesen drei Hauptstädten leichter geworden. Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, war zur Feier der neuen Direktverbindung in Berlin. Sie sei ein konkretes Beispiel dafür, was ein besser vernetztes Europa seinen Bürgerinnen und Bürgern bieten kann, sagte er. Schöne Impressionen hier auf Instagram.
Gestern, am 1. Juli, ist die irische EU-Ratspräsidentschaft gestartet; sechs Monate hält Irland nun das Zepter in der Hand und lenkt die Geschäfte des Gremiums der 27 EU-Staaten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und das Kollegium der Kommissarinnen und Kommissare besprechen heute und morgen in Cork mit der irischen Regierung die Prioritäten der Ratspräsidentschaft, siehe auch hier. Wir wünschen Irland für das kommende halbe Jahr ádh mór ort!
Viele Grüße vom Presseteam der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. Haben Sie noch eine schöne Woche!
Highlights
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela mobilisiert die Europäische Union humanitäre Hilfe: Über den EU-Katastrophenschutz wurden bisher 700 Rettungskräfte entsandt, zusätzlich wurde eine humanitäre Luftbrücke gestartet: Ein Flug mit rund 50 Tonnen Hilfsgütern – darunter Materialien für Unterkünfte, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Schulbedarf – bringt dringend benötigte Unterstützung in die betroffenen Regionen. Auch das EU-Krisenzentrum koordiniert die Hilfe direkt vor Ort. Mit 5 Millionen Euro Soforthilfe sollen die Menschen mit Notunterkünften und medizinischer Versorgung unterstützt werden. Mehr dazu hier.
Die Ukraine hat die erste Tranche aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU erhalten. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen wurden ausgezahlt, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine in Danzig erklärte. “Das ist gelebte Solidarität“, sagte die Kommissionspräsidentin. Wenige Tage später erfolgte eine Auszahlung von 3,9 Milliarden Euro zur Drohnenbeschaffung. Sie ist Teil einer ersten Tranche von 6 Milliarden Euro für Verteidigungsgüter aus dem Ukraine-Unterstützungsdarlehn. Mehr dazu hier und hier.
Offener Markt, gleiche Regeln: Ab dem 1. Juli hebt die EU eine veraltete Zollbefreiung für E-Commerce-Sendungen mit einem Wert von unter 150 Euro auf. Für Waren aus Drittländern, die online gekauft und direkt an Verbraucher versandt werden, wird nun eine Zollgebühr von 3 Euro pro Artikel erhoben. Die Zölle werden von den Zollbehörden von den Plattformen oder anderen Unternehmen erhoben. Verbraucherinnen und Verbraucher, die online einkaufen, brauchen daher bei der Lieferung nichts zusätzlich bezahlen. Der Hintergrund: Allein im Jahr 2025 überschwemmten 5,9 Milliarden Artikel in Paketen von geringem Wert aus Drittländern den EU-Markt, ohne Zölle zu zahlen. Die neue Regelung soll faire Bedingungen für EU-Unternehmen gewährleisten. Mehr hier.
Die EU will den europäischen Stahlsektor vor den schädlichen Auswirkungen globaler Überkapazitäten schützen und hat neue Regelungen veröffentlicht, in der die Aufteilung der Zollkontingente auf die Handelspartner der EU festgelegt ist. Die neue Verordnung ist am 1. Juli in Kraft getreten. Mehr dazu hier.
Zoll, Polizei und andere Strafverfolgungsbehörden sollen gegen länderübergreifende kriminelle Netzwerke wie Schleuser- und Drogenbanden, kriminelle Online-Aktivitäten und bei der Terrorismusbekämpfung künftig mehr zusammenarbeiten. Die EU-Agenturen für polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit, Europol und Eurojust, sollen sie dabei mehr unterstützen. Dafür erhalten sie mehr Befugnisse und ein erweitertes Mandat. Mehr dazu hier.
Tablets, Kühlschränke, Wasserkocher, Autoreifen: viele Geräte und Waren werden in Europa mit Energieetiketten und Produktinformationen ausgezeichnet. Mit vereinfachten Vorschriften für die Energie- und Reifenkennzeichnung will die Kommission die Anforderungen an Lieferanten und Einzelhändler erleichtern, Standards und Nutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher bleiben erhalten. Was im Einzelnen geplant ist, können Sie hier nachlesen.
Kritische Meeresinfrastruktur Unterwasserkabel: Die Europäische Kommission unterstützt mit 5,8 Millionen Euro den Aufbau der ersten beiden regionalen Kabelknotenpunkte in der Ostsee und im Mittelmeer. Sie sollen die Überwachung und Abwehr von Bedrohungen für kritische Unterwasserinfrastruktur verbessern. Am Kabel-Hub in der Ostsee ist auch Deutschland beteiligt. Finnland wird den Hub gemeinsam mit Dänemark, Deutschland, Estland, Lettland und Schweden koordinieren. Zusätzlich hat die Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen in Höhe von 40 Millionen Euro aufgerufen, mit dem Ziel, die europäischen Kapazitäten zur Reparatur von Unterwasser-Kommunikationskabeln auszubauen. Mehr dazu hier.
Weitere Pressemitteilungen zu aktuellen Themen finden Sie hier (Vertretung der Kommission in Berlin) und hier (Presseraum/Sprecherdienst der Kommission in Brüssel). Für unseren täglichen Newsletter kann man sich hier anmelden. Und folgen Sie uns gerne auch auf den sozialen Medien: Facebook, X, Instagram.
Europa vor Ort
Fünf Jahre nach der Ahr-Flut: Das EU-Forschungsprojekt TEMA stärkt das Notfallmanagement im Katastrophenfall
Das Wasser stieg rasend schnell in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 an der Ahr. Um 14.30 Uhr lag der Pegel des Flusses im rheinland-pfälzischen Altenahr bei 1,32 Meter, fünf Stunden später schon bei 3,92 Meter und nachts um 23 Uhr bei fast 7 Metern. Bis zu 200 Liter Wasser pro Quadratmeter gingen bei dem Starkregen vor fünf Jahren an der Ahr nieder. Mit verheerenden Folgen: Mehr als 130 Menschen starben in den Fluten, das Hochwasser riss Brücken und Bahngleise mit, Zehntausende verloren ihr Zuhause.
Margareta Mihalic Dogan kennt das Ausmaß der Katastrophe. Die Projektmanagerin fing unmittelbar nach der Ahr-Flut beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in München im Bereich der Sicherheitsforschung an. Der Auftrag: sich für künftige Katastrophenfälle zu wappnen – auch mit digitalen Mitteln. Gemeinsam mit ihrem Team testet sie eine neuentwickelte Lagesoftware, die Einsatzkräften im Fall von Naturkatastrophen Echtzeitdaten aus einem Notfallgebiet liefert. Mihalic Dogan sagt über die neue Software: „Theoretisch kann das Programm auf jedem Computer der Welt laufen.“
Tests an der Ahr
Unterstützt wird das Vorhaben durch das EU-Projekt TEMA: Trusted Extremely Precise Mapping und Prediction for Emergency Managament – frei übersetzt: Zuverlässige, extrem präzise Kartierung und Vorhersage für das Notfallmanagement. Zwanzig Partner aus acht EU-Mitgliedstaaten sind an dem Vorhaben beteiligt, neben Deutschland auch Griechenland, Spanien, Italien, Österreich, Belgien, die Niederlande und Finnland. Dabei geht es um ein besseres Management im Fall von Katastrophen wie Waldbrände, Starkregen und Hochwasser. Das Ziel: mit digitalen und KI-basierten Echtzeitdaten das Vorgehen der Einsatzkräfte verbessern. So lassen sich etwa Posts in sozialen Medien für bessere Aussagen über das Ausmaß einer Katastrophe auswerten. Die EU-Kommission unterstützt das Vorhaben mit 11,3 Millionen Euro aus dem Forschungsprogramm Horizont Europa.
Die Koordination beim EU-Programm TEMA liegt bei der Aristoteles-Universität im griechischen Thessaloniki. BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin erklärt zur Bedeutung des Projekts: „Das Bayerische Rote Kreuz wappnet sich gemeinsam mit allen Projektpartnern von TEMA für kommende Katastrophen, die es in der Zukunft zu bewältigen gilt. Gut, wenn wir dann noch besser als bisher vorbereitet sind – dafür forschen wir stetig weiter.“
Die Stabsstelle Forschung der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes übernimmt die Federführung für der Umsetzung im praktischen Katastrophenschutz, etwa mit zwei Pilotversuchen im Ahrtal. Ein erster Test der neuen Lagesoftware ist bereits absolviert, der zweite folgt im September 2026. „Wir haben mit realen Daten der Flut von vor fünf Jahren gearbeitet. Und auch mit Rettungskräften aus der Region, die damals im Einsatz waren“, sagt Projektmanagerin Mihalic Dogan über den ersten Pilotversuch.
Profitieren vom europäischen Austausch
Die Ergebnisse des Tests an der Ahr helfen, die neue Einsatzsoftware weiter zu optimieren. Die Vorteile für die Krisenstäbe zeigen sich aber bereits deutlich. So führt das neue Programm verschiedene Daten zusammen: von Satellitenbildern, über Wetterdaten und Pegelstände bis hin zu möglichen unpassierbaren Straßen und blockierten Bahnlinien. Die verschiedenen Informationen werden zu 3D-Modellen aufbereitet. Das ermöglicht den Einsatzkräften vor Ort ein besseres Vorgehen. „Oft ist auf Einsatzdaten unklar, handelt es sich um Schlamm oder um Hochwasser. Mit dem neuen System können Bergungskräfte die reale Lage auf einen Blick erkennen und Einsätze besser koordinieren“, erläutert Mihalic Dogan.
Schnellere und präzisere Entscheidungen im Katastrophenfall
An der Ahr gibt man sich nach dem ersten Pilotversuch zuversichtlich. Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, sagt: „Besonders hier im Ahrtal, wo wir die Folgen der Flutkatastrophe noch immer spüren, ist die Bedeutung solcher Technologien von größter Relevanz. Durch die Entwicklung von Werkzeugen, die es uns ermöglichen, eine Lage besser einschätzen zu können und damit präzisere und schnellere Entscheidungen zu treffen, können wir als Region unsere Resilienz gegenüber zukünftigen Katastrophen stärken. Deswegen ist es uns ein Anliegen, Projekte wie TEMA zu unterstützen, die es uns im Ernstfall ermöglichen, noch besser auf Krisen zu reagieren.“
Auch Margareta Mihalic Dogan ist mit den ersten Testergebnissen zufrieden. „Das neue System hat seine Stärken deutlich gezeigt“, so die TEMA-Projektleiterin für das Bayerischen Roten Kreuz. Mihalic Dogan hat in Kroatien Soziologie studiert. Vor fünf Jahren startete sie in München beim Bayerischen Roten Kreuz. Ihre Bilanz zu TEMA: „Der Austausch mit den europäischen Projektpartnern ist extrem wertvoll.“ Voneinander lernen im Krisenfall. So rückt Europa auch beim Katastrophenschutz zusammen. Mehr zu TEMA hier.
Europa in Zahlen
In welchen Ländern im europäischen Ausland wohnen die meisten Deutschen?
Die Schweiz ist weiterhin der beliebteste Wohnort von Deutschen im europäischen Ausland. Eine Auswertung für die EU- und EFTA-Staaten zeigt, dass Anfang 2025 rund 329.900 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger ihren Wohnsitz dort hatten. Die Deutschen stellen damit nach den Italienern die zweitgrößte Gruppe ausländischer Staatsangehöriger in der Schweiz. Ihre Zahl steigt seit Langem. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Zuwachs 1,9 Prozent beziehungsweise rund 6.300 Personen.
Zahl der Deutschen in Österreich wächst schneller als in der Schweiz
Auf Platz 2 der beliebtesten Wohnorte der Deutschen in Europa folgte Österreich. Dort lebten Anfang 2025 gut 239.500 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger, die damit auch die größte Gruppe ausländischer Staatsangehöriger in der Alpenrepublik bildeten. Ihre Zahl wächst noch schneller als in der Schweiz. Gegenüber 2024 betrug der Zuwachs 2,9 Prozent beziehungsweise rund 6.700 Personen.
Spanien wieder beliebter
Eine große Gruppe deutscher Staatsbürgerinnen und -bürger lebte Anfang 2025 auch in Spanien. Gut 131.800 Deutsche hatten dort ihren Wohnsitz. Viele Jahre war die Zahl der Deutschen in Spanien rückläufig. Erst seit 2022 ist in dem auch bei Urlaubern aus Deutschland beliebten Land, wieder ein Zuwachs zu beobachten.
Unterschiede in der Altersstruktur
Ob Studium, Arbeit, hoher Lebensstandard oder das Wetter: Zu den Gründen im europäischen Ausland zu leben, liegen keine Daten vor. Ein Ländervergleich in der Altersstruktur für 2025 zeigt aber, dass beispielsweise in Österreich mehr jüngere Altersgruppen, in Spanien hingegen eher höhere Altersgruppen vertreten waren. So gehörten in Österreich 13,3 Prozent der Deutschen zur Altersgruppe 65plus, in Spanien war der Anteil mit 26,8 Prozent doppelt so hoch.
Die aktuellen Daten zu den Deutschen mit Wohnsitz im europäischen Ausland sind in der Eurostat Datenbank verfügbar. Die Daten für die Schweiz beim BFS. Die von Eurostat veröffentlichten Daten geben den Stand zum Stichtag 01.01.2025 wieder, die von der Schweiz zum Stichtag 31.12.2024. Mehr im vollständigen Artikel des Statistischen Bundesamtes hier.
Veranstaltungen und Tipps
EU-Haushalt 2028–2034: Veranstaltungen in Dresden und Düsseldorf
Wie soll der langfristige Haushalt der Europäischen Union für die Jahre 2028 bis 2034 gestaltet werden? Welche politischen Prioritäten sollen künftig finanziert werden und wie weit sind die Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) fortgeschritten? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Veranstaltungen „Gemeinsam handeln zahlt sich aus – Aktuelles zum langfristigen EU-Haushalt 2028–2034“ am 3. Juli in Dresden von 10:30 bis 12 Uhr in der Sächsischen Staatskanzlei, Archivstraße 1 und am 10. Juli in Düsseldorf von 10:30 - 12:00 Uhr in der NRW.BANK, Kavalleriestraße 22.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten erhalten Sie Einblicke in den aktuellen Stand der Verhandlungen und diskutieren Chancen und Herausforderungen der geplanten Haushaltsstruktur.
Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung in Dresden finden Sie hier, zur Veranstaltung in Düsseldorf hier.
Zum Start in die Sommerferien: Freie Plätze in internationalen Workcamps und Jugendbegegnungen für Kurzentschlossene
Mit Jugendlichen aus Frankreich über Europa diskutieren, in Italien Spuren von Natur, Kunst und lokalem Leben entdecken, in Kroatien beim Aufbau eines Bildungszentrums mithelfen, in Umweltprojekten in Deutschland, Norwegen oder der Türkei mitarbeiten: Für junge Leute, die im Sommer bis zu vier Wochen an einem internationalen Angebot im In- oder Ausland teilnehmen möchten, gibt es noch freie Plätze, aktuell sind es über 350. Das Besondere: Alle Angebote sind öffentlich gefördert und werden bezuschusst. Zu entdecken sind sie im Eurodesk-Last-Minute-Markt hier.
Aufruf zu „Ihre Stimme zur EU-Erweiterung”: Informations- und Diskussionsformate für Bürgerinnen und Bürger
Mit der Initiative „Ihre Stimme zur EU-Erweiterung“ gibt die EU-Kommission Organisationen die Möglichkeit, Zuschüsse für Informations- und Beteiligungsveranstaltungen zur EU-Erweiterung zu erhalten. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern in Debatte über eine zukünftige EU mit mehr Mitgliedstaaten einzubeziehen. Über die Veranstaltungen sollen die Teilnehmenden mehr über den Beitrittsprozess zur EU und über mögliche Chancen und Herausforderungen erfahren und darüber diskutieren. Die Veranstaltungen können unterschiedliche Formate haben wie Debatten, Workshops, Konferenzen oder Ausstellungen. Ausgewählte Veranstaltungen können einen finanziellen Zuschuss erhalten, der bis maximal 20.000 Euro beträgt. Die Ausschreibung läuft bis zum 31. Juli, Anträge können hier eingereicht werden. Die Veranstaltungen selbst sollen dann zwischen September und Dezember 2026 stattfinden.
Archiv
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