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Vertretung in Deutschland

Aktionsplan der EU-Kommission für die Stahl- und Metallindustrie: Stéphane Séjourné in Duisburg

  • Pressemitteilung
  • 21. März 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Der Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, Stéphane Séjourné, hat bei einem Werksbesuch bei thyssenkrupp Steel Europe den in dieser Woche vorgelegten Aktionsplan der Kommission für die Stahl- und Metallindustrie erläutert. Séjourné, der für die Themen Wohlstand und Industriestrategie zuständig ist, sagte bei dem Besuch gestern Nachmittag: „Vor 70 Jahren wurde Europa aus Stahl geboren. Heute müssen wir den europäischen Stahl retten. Dies ist das Ziel des Plans für Stahl und Metalle, den ich den Gewerkschaften, dem Management und den Beschäftigten von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg, Europas größtem Stahlwerk, vorstellen durfte.“ 

An den Gesprächen zum Plan für eine wettbewerbsfähige und kohlenstoffarmen Stahl- und Metallindustrie nahm auch die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Mona Neubaur teil

Stahlindustrie als Herzstück des Europäischen Projekts

Séjourné betonte zudem: „Die Stahlindustrie ist das Herzstück des europäischen Projekts und kann daher nur ein Teil seiner Zukunft sein. Der Europäische Aktionsplan für die Stahl- und Metallindustrie, den wir in Duisburg vorgestellt haben, wird unsere Industrie vor unlauteren Geschäftspraktiken schützen, unsere Dekarbonisierungs-Strategie festigen und die Binnennachfrage ankurbeln. Das sind wir allen unseren Wirtschaftssektoren schuldig, die auf eine starke Stahlindustrie in der EU angewiesen sind, das sind wir allen Arbeitnehmern in unseren Stahlwerken und unseren nächsten Generationen schuldig, die eine Europäische Union mit einer unabhängigen Industrie erben werden. Es kann keine Reindustrialisierung, keine europäischen Autos und keinen europäischen Weg zur Klimaneutralität geben, ohne eine widerstandsfähige Stahl- und Metallindustrie innerhalb der Grenzen der EU.

Der Aktionsplan

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen unter anderem eine erschwingliche und sichere Energieversorgung für den Sektor gewährleisten, die Verlagerung von CO2-Emissionen verhindern, europäische Industriekapazitäten schützen und ausbauen sowie hochwertige Arbeitsplätze erhalten.

Die Maßnahmen des Aktionsplans sind das Ergebnis eines integrativen und kooperativen Prozesses, der zahlreiche Diskussionen und die Einbeziehung von Stakeholdern umfasste. Exekutiv-Vizepräsident Séjourné wird den Aktionsplan auch an anderen wichtigen Stahlstandorten in Europa vorstellen und dort den Dialog mit Politik und Wirtschaft suchen. 

Weitere Informationen

Alle Informationen zum Aktionsplan.

Fotos und Videos vom Besuch in Duisburg

Pressekontakt: nikola [dot] johnatec [dot] europa [dot] eu (Nikola John), Tel.: +49 (30) 2280 2410 

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900

Datum der Veröffentlichung
21. März 2025
Autor
Vertretung in Deutschland