Die Europäische Kommission hat „Kräuterhefe“ aus Deutschland in das Verzeichnis der garantiert traditionellen Spezialitäten (g.t.S.) aufgenommen. Bei der garantiert traditionellen Spezialität stehen traditionelle Aspekte wie die Art und Weise der Herstellung des Erzeugnisses oder seine Zusammensetzung im Vordergrund, ohne dass diese an ein bestimmtes geografisches Gebiet gebunden sind. Durch die Eintragung als garantiert traditionelle Spezialität wird ein Erzeugnis vor Fälschung und sein Name vor widerrechtlicher Aneignung geschützt.
Die deutsche „Kräuterhefe“ ist ein Hefepräparat, das in biologischen Verfahren aus fermentierten Kräuter- und anderen Pflanzenextrakten hergestellt wird. Durch den Aufschluss der Hefezellwände ist sie besser verdaulich und für den Verzehr geeignet. Die Kräuterhefe ist eine flüssige Proteinquelle, die traditionell in drei Schritten hergestellt wird – von der Fermentierung pflanzlicher Rohstoffe über die Kultivierung der Kräuterhefe bis hin zum Aufschluss der Hefezellen. Diese Methode wird seit mehr als 50 Jahren unverändert angewendet.
Die neue Bezeichnung wird sowohl in die Liste der 95 bereits geschützten „garantierten traditionellen Spezialitäten“ als auch in die Liste der mehr als 3.900 geschützten Bezeichnungen aufgenommen, die bereits in der eAmbrosia-Datenbank verzeichnet sind.
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- Datum der Veröffentlichung
- 18. März 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland