Die Europäische Kommission hat gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank eine Investitionsvereinbarung über 30 Mio. Euro mit dem im bayerischen Planegg ansässigen Unternehmen Ethris unterzeichnet. Ziel ist es, die klinische Entwicklung von mRNA-Therapeutika und Impfstoffen der nächsten Generation zur Bekämpfung von Atemwegsviren zu unterstützen. Die Arzneimittel sollen durch Inhalation oder Nasenspray verabreicht werden und viralen Bedrohungen folglich direkt an deren Eintrittspforte entgegenwirken. Durch eine Verhinderung der Virusübertragung könnte dieser Ansatz Leben retten und zu einem wichtigen Instrument für die Pandemieprävention werden. Die finanzielle Unterstützung erfolgt im Rahmen des Instruments HERA Invest, mit dem die Kommission die Krisenvorsorge im Gesundheitsbereich stärkt.
„Die COVID-Pandemie hat uns gezeigt, wie teuer es ist, unvorbereitet getroffen zu werden“, betonte Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichberechtigung sowie Krisenvorsorge und -management. „Wir dürfen diese Lektion nicht vergessen. Wir müssen einen Schritt voraus sein. Wir investieren in eine neue Generation von Impfstoffen und Behandlungen, die Leben retten können.“
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Daily News vom 11. September 2026
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- Datum der Veröffentlichung
- 11. September 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland