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Vertretung in Deutschland

Innovationsanzeiger: Europas Innovationsleistung verbessert sich, Deutschland auf Platz 9

  • Pressemitteilung
  • 9. Juli 2026
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 3 Min

Europas Innovationsleistung verbessert sich weiter: Laut dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten „European Innovation Scoreboard (EIS) 2026“ ist die Gesamtpunktzahl der EU seit 2019 um 11,6 Prozentpunkte gestiegen. Deutschland gehört zur Gruppe der starken Innovatoren und erreicht Platz 9 unter den Mitgliedstaaten und Platz 12 unter den Mitgliedstaaten und Nachbarländern. 

Europas Innovationsmotor ist widerstandsfähig

Ekaterina Sachariewa, Kommissarin für Start-ups, Forschung und Innovation, sagte: „Europas Innovationsmotor hat sich als widerstandsfähig erwiesen. Jeder einzelne Mitgliedstaat hat seine Leistung seit 2019 verbessert, und der diesjährige Anzeiger zeigt, dass das Wachstum wieder anzieht. Doch der globale Wettlauf wird immer härter, und wir können es uns nicht leisten, nachzulassen. Die Start-up- und Scale-up-Strategie, ‚EU Inc.‘ und das bevorstehende Europäische Innovationsgesetz sind unsere Antwort darauf und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Europa in den kommenden Jahrzehnten eine führende Rolle im Bereich der Innovation einnimmt.“

Deutschland unter dem Durchschnitt der starken Innovatoren 

Deutschlands Leistung liegt unter dem Durchschnitt der starken Innovatoren in der EU: 111,2 Prozent, der EU-Durchschnitt liegt bei 113,9 Prozent. Zu den relativen Stärken zählen die Anzahl der Gemeinschaftspublikationen von Wissenschaft und Wirtschaft, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung der Unternehmen und die Innovationsausgaben pro Beschäftigtem. Zu den relativen Schwächen gehören u.a. der geringe Bevölkerungsteil, der an lebenslangem Lernen teilnimmt sowie der Anteil derjenigen, deren digitale Kompetenzen nicht über Grundkenntnisse hinausgehen.

Schweden, Dänemark und die Niederlande sind führend bei Innovationen

Das Innovationsbarometer bewertet jährlich die Innovationsleistung der EU-Mitgliedstaaten, der Nachbarländer und der wichtigsten globalen Wettbewerber. Zwischen 2025 und 2026 verbesserte sich die Innovationsleistung der EU um 1,7 Prozentpunkte, nachdem im Vorjahr ein eher moderater Anstieg um 0,5 Prozentpunkte verzeichnet worden war. Zwar haben alle EU-Mitgliedstaaten Fortschritte erzielt, doch variiert die Leistung von Land zu Land erheblich. 

Schweden, Dänemark und die Niederlande führen erneut die Rangliste an, übertreffen den EU-Durchschnitt und behalten ihren Status als „Innovationsführer“ bei. Finnland behauptet einen starken, stabilen vierten Platz, während Malta bemerkenswerte Fortschritte erzielt hat und die Schwelle zu einem „starken Innovator“ überschritten hat (mit 100–125 Prozent des EU-Durchschnitts). Als zentrales Instrument im Rahmen der Innovationspolitik der EU trägt der EIS dazu bei, die Fortschritte Europas bei der Schließung der Innovationslücke gegenüber globalen Wettbewerbern zu überwachen.

Hintergrund

Das Innovationsbarometer bewertet jährlich die Innovationsleistung der EU-Mitgliedstaaten, der Nachbarländer und der wichtigsten globalen Wettbewerber. Es stützt sich auf 32 Indikatoren, die Bereiche wie Rahmenbedingungen (insbesondere Bildung oder digitale Infrastruktur), öffentliche und private Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen, Innovationsaktivitäten (einschließlich Patente und Start-ups) sowie Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft abdecken.

Die Mitgliedstaaten werden in vier Leistungsgruppen eingeteilt:

•    „Innovationsführer“ (Leistung 125 Prozent über dem EU-Durchschnitt);

•    „starke Innovatoren“ (100–125 Prozent des EU-Durchschnitts);

•    „moderate Innovatoren“ (70–100 Prozent des EU-Durchschnitts);

•    „aufstrebende Innovatoren“ (unter 70 Prozent des EU-Durchschnitts)

Der EIS stützt sich auf die neuesten und zuverlässigsten Daten sowie auf eine solide Methodik, die von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission entwickelt und geprüft wurde. Er liefert zudem wichtige Informationen für bedeutende Initiativen, darunter die Start-up- und Scale-up-Strategie, „EU Inc.“ sowie den bevorstehenden Europäischen Innovationsakt und den Akt zum Europäischen Forschungsraum.

Weitere Informationen

Vollständige Pressemitteilung

Europäischer Innovationsanzeiger 2026

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Datum der Veröffentlichung
9. Juli 2026
Autor
Vertretung in Deutschland