
Nach dem Zusammenbruch des Kachowka-Staudamms und dem Hilfe-Ersuchen der ukrainischen Behörden mobilisiert die EU nun strategische Reserven aus den rescEU-Kapazitäten: Sie entsendet drei mobile Wasseraufbereitungsanlagen. Jede dieser Anlagen kann 120.000 Liter sauberes Wasser pro Tag erzeugen und trägt dazu bei, eines der dringendsten Bedürfnisse in dem Gebiet – den Zugang zu Trinkwasser – zu decken.
Immer mehr Mitgliedstaaten bieten Hilfe an
Mittlerweile haben 16 europäische Länder (Deutschland, Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien und Schweden) im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens Hilfe angeboten. Sie stellen Wassertankschiffe, Wasserpumpen, Boote, Rettungsausrüstung, Generatoren und andere lebensrettende Sachleistungen in den betroffenen Gebieten bereit.
Zusätzlich 1,5 Millionen Euro für humanitäre Maßnahmen
Die humanitären Partner der EU in der Ukraine haben ihre laufenden Maßnahmen neu ausgerichtet, um den betroffenen Bevölkerungsgruppen lebensrettende Hilfe zu leisten. Dazu gehört die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln, Bargeldhilfe und die Bereitstellung von Unterkünften. Um die humanitären Maßnahmen vor Ort weiter zu unterstützen, hat die EU zusätzliche 500.000 Euro bereitgestellt. Das Geld soll den unmittelbaren Bedarf infolge der Zerstörung des Kachhowka-Staudamms decken. Diese Mittel kommen zu den bereits 2023 für die Ukraine bereitgestellten 200 Millionen Euro an humanitärer Hilfe hinzu.
Weitere Informationen
Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzner
ec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
- Datum der Veröffentlichung
- 14. Juni 2023
- Autor
- Vertretung in Deutschland