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Vertretung in Deutschland

Kommission beschleunigt den Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit

  • Pressemitteilung
  • 1. Juni 2026
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit vorgelegt. Der Plan enthält konkrete Maßnahmen für die schnellere Entwicklung, Validierung und Einführung innovativer tierversuchsfreier Methoden in allen EU-Rechtsvorschriften. Er ist eine Reaktion auf die Europäische Bürgerinitiative „„Für den Schutz kosmetischer Mittel ohne Tierquälerei und ein Europa ohne Tierversuche“ und zielt darauf ab, ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt zu gewährleisten und gleichzeitig Europas Führungsrolle bei der Innovation im Bereich sicherer und nachhaltiger Chemikalien zu stärken. Jessika Roswall, EU-Kommissarin für Umwelt, resiliente Wasserversorgung und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, sagte: „Heute ist ein guter Tag für die Tiere und zeigt, dass Europa sich kümmert. Nach Jahrzehnten der Tierversuche unternehmen wir konkrete Schritte, um diese zu beenden. Die schrittweise Abschaffung von Tierversuchen für chemische Sicherheitsbewertungen auf der Grundlage von Innovationen wird ein dreifacher Gewinn für Tiere, Umwelt und Unternehmen sein. Wir werden nun auf dieser gemeinsamen Dynamik aufbauen, um die Maßnahmen des Fahrplans umzusetzen. Dies wird den Fortschritt hin zu einem neuen wissenschaftlichen Rahmen beschleunigen, der nicht mehr auf Tierversuchen beruht.“

Die Initiative ist ein zentrales Ergebnis des im Juli 2025 verabschiedeten Aktionsplans für Chemikalien und unterstützt die Umsetzung des REACH-Rahmens, der Chemikaliengesetzgebung der EU. Der Fahrplan gliedert sich in drei Säulen und 22 Maßnahmen und deckt 15 Rechtsbereiche ab, darunter Industriechemikalien, Pestizide, Biozide, Arzneimittel sowie Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffe. Zu den Maßnahmen gehören die Förderung von Forschung und Innovation, die Nutzung künstlicher Intelligenz und von Big Data sowie die Stärkung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, EU-Agenturen, Interessengruppen und internationalen Partnern, um den Übergang zu tierversuchsfreien Ansätzen zu erleichtern. 

Weitere Informationen                                                                                                                                       

Vollständige Pressemitteilung

Pressekontakt: claudia [dot] guskeatec [dot] europa [dot] eu (Claudia Guske), +49 (30) 2280-2190 und nikola [dot] johnatec [dot] europa [dot] eu (Nikola John), Tel.: +49 (30) 2280 2410. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier

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Datum der Veröffentlichung
1. Juni 2026
Autor
Vertretung in Deutschland