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Vertretung in Deutschland

Stärkung des europäischen Chemiesektors: EU-Kommission gründet Allianz für kritische Chemikalien

  • Presseartikel
  • 28. Oktober 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 1 Min

Die Europäische Kommission hat die Allianz für kritische Chemikalien ins Leben gerufen. Sie geht aus dem Aktionsplan für Chemikalien hervor, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der europäischen Chemieindustrie zu stärken. Die Allianz steht allen in der chemischen Industrie tätigen Organisationen offen, darunter Unternehmen, Verbänden, Investoren, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft. 

Erste Ziele

  1. Festlegung von Kriterien zur Identifizierung kritischer chemischer Produktionen und Moleküle, die für die EU-Wirtschaft und strategische Sektoren von wesentlicher Bedeutung sind;
     
  2. Kartierung dieser kritischen Moleküle, um eine verbesserte Überwachung des Handels und Frühwarnfunktionen zu schaffen, unter anderem durch das Zollüberwachungssystem der EU;
     
  3. Unterstützung koordinierter Investitionen durch die Abstimmung von EU- und nationalen Finanzierungsinstrumenten und die Hilfe für Mitgliedstaaten und Industrie bei der Ausrichtung auf Schlüsselprojekte.

Beitritt 

Interessierte Organisationen können sich online bewerben, indem sie die Erklärung der Allianz unterzeichnen und sich damit verpflichten, aktiv zu deren Zielen beizutragen.

Generalversammlung

Die Allianz wird ihre erste Generalversammlung in Anwesenheit des Exekutiv-Vizepräsidenten für Wohlstand und Industriestrategie, Stéphane Séjourné, abhalten. Der Termin wird noch bekannt gegeben.  

Alle Mitglieder können an der Generalversammlung teilnehmen, die mindestens zweimal jährlich zusammentritt, um Prioritäten festzulegen und die Stellungnahmen und Empfehlungen der Allianz zu verabschieden. Ein Lenkungsausschuss koordiniert die Arbeit der Allianz und legt ihre Ziele fest, während Expertenarbeitsgruppen sich auf bestimmte Themenbereiche wie Handelsresilienz, Innovation und nachhaltige Produktion konzentrieren.

Pressekontakt: nikola [dot] johnatec [dot] europa [dot] eu (Nikola John), Tel.: +49 (30) 2280 2410. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Bitte beachten Sie: Bei der Übersetzung von Pressemitteilungen aus der Originalfassung kommt auch Maschinenübersetzung zum Einsatz. Die Versionen in der Originalsprache finden Sie immer hier.

Datum der Veröffentlichung
28. Oktober 2025
Autor
Vertretung in Deutschland