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Vestager bei Eröffnung der Bosch-Halbleiterfabrik in Dresden: Ein Erfolg für ganz Europa

Zur Eröffnung der neuen Bosch-Halbleiterfabrik in Dresden gestern (Montag) hat Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager die Bedeutung des neuen Werkes in Sachsen für Europa unterstrichen. „Der Einsatz dieser Innovation ist mehr als nur ein großer...

  • Presseartikel
  • 8. Juni 2021
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Das Halbleiterwerk in Dresden ist Teil des ersten „wichtigen Projekts von gemeinsamem europäischen Interesse“ für Forschung und Innovation in der Mikroelektronik (IPCEI). IPCEI sind große grenzüberschreitende Projekte, die bahnbrechende Innovationen in Bereichen ermöglichen sollen, die der Markt allein nicht leisten kann. Dabei geht es darum, die Mitgliedsstaaten zusammenzubringen und öffentliche Mittel zu nutzen, um umfangreiche private Investitionen zu mobilisieren. Ziel ist es, gemeinsam in Europa die großen Herausforderungen anzugehen.

Die Vizepräsidentin der Kommission gratulierte Bosch zur neuen Waferfabrik: „Das Herzstück dieses Erfolgs ist genau das, was die europäische Industrie seit Jahrhunderten ausmacht: Innovation. Angesichts der Herausforderung, den grünen und digitalen Wandel anzuführen, bin ich davon überzeugt, dass die Nutzung dieser Innovationsstärke Europas beste Strategie für industriellen Erfolg bleibt.“

Im IPCEI Mikroelektronik arbeiten über 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Europa zusammen. Bosch habe einen der großen Bausteine beigesteuert: Es habe die modernste Technologie entwickelt, die jetzt in dieser neuen vollautomatischen Waferfabrik in Dresden zu sehen sei, so Vestager. Das IPCEI entfalte sich dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Industrie, den Mitgliedsstaaten und der Kommission. Mit der Finanzierung durch Deutschland und vier weiteren europäischen Ländern wurden insgesamt fast 2 Mrd. Euro Euro an öffentlichen Investitionen bereitgestellt und fast 7 Mrd. Euro an zusätzlichen privaten Investitionen durch die Industrie mobilisiert.

Weitere Informationen:

Die vollständige Rede

Informationen zur Eröffnung

Informationen zum IPCEI

Genehmigung der EU-Kommission für die Förderung der Mikroelektronik in Sachsen

Pressekontakt: nikola [dot] johnatec [dot] europa [dot] eu ( Nikola John), Tel.: +49 (30) 2280 2410

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Datum der Veröffentlichung
8. Juni 2021
Autor
Vertretung in Deutschland