Zu Beginn ihrer Reise durch den Westbalkan hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Gespräche in Albanien geführt. Sie traf Präsident Bajram Begaj und Ministerpräsident Edi Rama und sagte anschließend, Albanien habe hart daran gearbeitet, seinen europäischen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. „Das Ziel ist in Sicht. Albanien gehört zu den Vorreitern in unserem Beitrittsprozess. Seit ich das letzte Mal hier war, hat Albanien bemerkenswerte Fortschritte gemacht.“
Fokus behalten, Reformen umsetzen
Von der Leyen betonte, dass es jetzt an der Zeit sei, den Fokus zu behalten. „Weil noch Arbeit vor uns liegt. Das führt zu meiner zweiten Botschaft. In allen offenen Kapiteln sind weitere Reformen erforderlich. Im Justizbereich. Beim Wahlsystem. Und beim Schutz der Umwelt – Albaniens atemberaubende Natur. Die Annahme von Reformen ist wichtig. Ebenso wichtig ist es, sie gründlich umzusetzen.“
Den genauen Wortlaut des Statements finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.
Schrittweise Integration
Im Mittelpunkt der Westbalkan-Reise stehen die nächsten Schritte, um den EU-Beitrittsprozess der Partnerländer und den laufenden Prozess der schrittweisen Integration voranzubringen. Unterstützt wird das durch den mit 6 Milliarden Euro dotierten Wachstumsplan der EU für den Westbalkan.
Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien
Heute ist Präsidentin von der Leyen in Pristina (Kosovo), dort sind Gespräche mit der amtierenden Präsidentin Albulena Haxhiu und Ministerpräsident Albin Kurti geplant. Um 13:30 Uhr findet eine Pressekonferenz der Kommissionspräsidentin gemeinsam mit Präsidentin Haxhiu statt, EBS überträgt live. Später am Tag wird von der Leyen in Podgorica (Montenegro) mit Präsident Jakov Milatović und Premierminister Milojko Spajić zusammentreffen. Daran anschließend ist für 18:45 Uhr eine Pressekonferenz der Kommissionspräsidentin mit Premierminister Spajić geplant, die ebenfalls live von EBS übertragen wird.
Der Besuch endet am Freitag in Skopje (Nordmazedonien), mit Terminen bei Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova und Premierminister Hristijan Mickoski. Neben den politischen Gesprächen besucht Präsidentin von der Leyen außerdem Projekte in der Region, die von der EU finanziert werden. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Bosnien und Herzegowina sowie Serbien beabsichtigt von der Leyen, diese Länder zu einem späteren Zeitpunkt zu besuchen. Während der gesamten Reise wird die Präsidentin Pressekonferenzen abhalten, die auf EBS übertragen werden.
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- Datum der Veröffentlichung
- 1. Oktober 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland