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Vertretung in Deutschland

153 Millionen Euro EU-Soforthilfe für Ukraine und Moldau

  • Pressemitteilung
  • 29. Januar 2026
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Angesichts des anhaltenden russischen Bombardements auf die ukrainische Infrastruktur und dem Stromausfall für Millionen Menschen bei aktuell eisigen Temperaturen hat die Europäische Kommission 153 Millionen Euro an Soforthilfe angekündigt. Der größte Teil davon (145 Millionen Euro) fließt in humanitäre Hilfe für die Ukraine wie etwa Nahrung, Unterkünfte und psychosoziale Unterstützung; 8 Millionen Euro sollen bei der Aufnahme von Geflüchteten im Nachbarland Moldau helfen.  

Hadja Lahbib, Kommissarin für Gleichberechtigung sowie Krisenvorsorge und -management, sagte: „Mit 153 Millionen Euro an neuer humanitärer Hilfe und zusätzlichen 947 Generatoren, die in diesem Monat eingesetzt werden, wollen wir, dass die Menschen in der Ukraine Schutz, Wärme und Hoffnung haben, wenn sie sie am dringendsten brauchen. Unsere Solidarität mit der Ukraine ist kein Slogan, sondern ein verlässliches, nachhaltiges humanitäres Handeln, das sich ausschließlich an den Bedürfnissen vor Ort orientiert.“

Ausführliche Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.

Zusätzlich 50 Millionen Euro für Winterenergiebedarf in der Ukraine

Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank haben außerdem zusätzliche 50 Millionen Euro dem staatlichen ukrainischen Energieunternehmen Naftogaz zur Verfügung gestellt. Die Ukraine hat mit den härtesten Winterbedingungen seit Kriegsbeginn zu kämpfen. Angesichts der anhaltenden Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine und der drastisch sinkenden Temperaturen werden diese Mittel dazu beitragen, die Wärme- und Energieversorgung für Haushalte, kritische Dienste und Unternehmen im ganzen Land sicherzustellen. 

Die für Erweiterung zuständige EU-Kommissarin Marta Kos sagte: „Die Nachrichten, die jeden Morgen aus der Ukraine kommen, sind schrecklich. Was Russland tut, ist Staatsterror. Das geht über einen Krieg hinaus. Menschen erfrieren. Viele fliehen aus Kiew und anderen Städten. Die EU hat eng mit der Ukraine zusammengearbeitet, um das Energiesystem zu stabilisieren, aber das Ausmaß der russischen Angriffe ist so groß, dass die Ukraine dringend mehr Hilfe benötigt.“

Weitere Informationen

Daily News vom 29.1.2026

Humanitäre Hilfe der EU in der Ukraine

Humanitäre Hilfe der EU in Moldau

Finanzierungsentscheidung und operative Prioritäten

Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzneratec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300 und Martha Schillmöller, Tel.: +49 30 2280-2200. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Bitte beachten Sie: Bei der Übersetzung von Pressemitteilungen aus der Originalfassung kommt auch Maschinenübersetzung zum Einsatz. Die Versionen in der Originalsprache finden Sie immer hier.

 

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
29. Januar 2026
Autor
Vertretung in Deutschland