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Vertretung in Deutschland

Allianz für kritische Arzneimittel: wie sich die Arzneimittelversorgung in der EU stärken lässt

  • Pressemitteilung
  • 28. Februar 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 1 Min

Wie können die Herausforderungen in den Lieferketten für kritische Medikamente bewältigt werden? Die Allianz für kritische Arzneimittel, die Vertreterinnen und Vertreter der EU-Staaten, der Industrie, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zusammenbringt, hat dazu Empfehlungen vorgelegt.

Um die europäische Herstellung kritischer Arzneimittel zu stärken, empfiehlt die Allianz unter anderem Investitionen in strategische Projekte der EU und finanzielle Unterstützung aus einer Kombination von EU-Programmen und nationalen staatlichen Beihilfen. Um die Versorgungssicherheit bei kritischen Arzneimitteln zu gewährleisten, empfiehlt sie einen harmonisierten Rahmen zur Bevorratung von Medikamenten, der durch eine gute öffentliche Auftragsvergabe ergänzt wird.

Abhängigkeit von begrenzter Anzahl an Standorten

Die Allianz zeigt auf, dass bei der Bereitstellung von Wirkstoffen und Rohstoffen demnach eine übermäßige Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl geografischer Standorte besteht. Die Produktionsbasis in der EU werde ausgehöhlt. Auch mangele es in der europäischen Industrie an Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen. 

Partnerschaften stärken und ausbauen

Die Allianz fordert die systematische Integration wesentlicher Beschaffungskriterien wie Versorgungssicherheit, Resilienz und Umweltauswirkungen. Um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten in der EU zu stärken, zudem empfohlen, bestehende Partnerschaften mit Drittländern zu stärken und neue aufzubauen. 

Hintergrund

Die Allianz für kritische Arzneimitteln wurde im Januar 2024 von der Europäischen Kommission und der damaligen belgischen Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen. Sie soll als Ergänzung zur Überarbeitung der EU-Arzneimittelvorschriften Wege zur Bewältigung der industriellen Dimension und der Wettbewerbsfähigkeit kritischer Arzneimittel erörtern und vorschlagen.

Weitere Informationen

Daily News vom 28. Februar

Link zum Bericht der Allianz

Pressemeldung vom 24. April 2024: Allianz für kritische Arzneimittel nimmt Arbeit auf

Pressekontakt: claudia [dot] guskeatec [dot] europa [dot] eu (Claudia Guske), +49 (30) 2280-2190. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
28. Februar 2025
Autor
Vertretung in Deutschland