Karmenu Vella, Kommissar für Umwelt, maritime Angelegenheiten und Fischerei, sagte: „Diese Qualität ist auf eine gute Zusammenarbeit und ständige Wachsamkeit zurückzuführen. Wir alle spielen eine Rolle: Industrie, Kommunen und Dienstleistungen zusammen mit den Bürgern. Wenn Sie unsere kürzlich vorgeschlagenen Maßnahmen hinzufügen, um Kunststoffe aus unseren Meeren fernzuhalten, dann war es wirklich ein gutes Jahr für die europäischen Meere, Strände und Seen.“
Die Qualität der Badegewässer in Europa hat sich in den letzten 40 Jahren durch die Einführung von Vorschriften der EU-Badegewässerrichtlinie erheblich verbessert.
Die Badegewässer mit „mangelhafter“ Qualität in Deutschland sind:
- Strelasund an der Ostsee
- Strandbad Reinsdorf bei Wittenberg
- Spreelagune in der Region Dahme-Spreewald
- Blaue Adria bei Bautzen
- Werratalsee Südufer im Werra-Meissner-Kreis
- Goldscheuer Badesee im Ortenaukreis
- Satzdorfer See in der Region Cham
- See Freigericht Ost in Kahl am Main
Fünf deutsche Gewässer haben sich vom Jahr 2016 bis 2017 von „ausreichender“ oder besserer Qualität zu „mangelhaft“ verschlechtert.
Die Zahl der insgesamt schlecht bewerteten Standorte blieb gegenüber 2016 in der EU weitgehend unverändert.
Weitere Informationen:
Der gesamte Badegewässerqualitätsbericht in deutscher Sprache
Die länderspezifischen Berichte
Eine interaktive Karte mit allen Messstellen
Pressekontakt: Laura Bethke , +49 (30) 2280-2190
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 29 Mai 2018
- Autor
- Vertretung in Deutschland