Die Europäische Kommission begrüßt die vom Europäischen Parlament und vom Rat erzielte politische Einigung über den Vorschlag der Kommission zur Überprüfung des Rahmens für das Krisenmanagement im Bankensektor und die Einlagensicherung (CMDI). Die Reform wird die Finanzstabilität besser schützen und den Einsatz von Steuergeldern zur Rettung von angeschlagenen Banken vermeiden.
Maria Luis Albuquerque, die für Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion zuständige Kommissarin, bezeichnete die Reform als wichtigen Meilenstein, um die Bankenunion voranzubringen und die Integration der EU-Bankenmärkte voranzutreiben. „Diese Reform ist das perfekte Beispiel dafür, was die Union den europäischen Bürgern bringen kann. Mit der gestern erzielten Einigung, die die Ziele des Kommissionsvorschlags beibehält, stärken wir den Schutz von Bürgern, Unternehmen, lokalen öffentlichen Verwaltungen und der Gesellschaft insgesamt vor den Auswirkungen von Bankenzusammenbrüchen. Dies wird die Finanzstabilität stärken, das Vertrauen der Einleger verbessern und insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit der EU erhöhen."
Überprüfung wird CMDI-Rahmen robuster und glaubwürdiger gestalten
Die Reform zielt darauf ab, die Abwicklungsbehörden besser in die Lage zu versetzen, den Ausfall kleiner und mittlerer Banken zu bewältigen, indem der Anwendungsbereich der Abwicklung auf diese Banken ausgedehnt wird, wenn dies dem öffentlichen Interesse dient. Dadurch werden mehr Banken in die Lage versetzt, einen geordneten Ausstieg zu vollziehen, z. B. durch den Verkauf an eine andere Bank, anstatt abgewickelt zu werden, wodurch die wirtschaftlichen Störungen bei Bankenausfällen minimiert werden. Die Reform wird auch den Einlegerschutz in der gesamten Europäischen Union stärken.
Nächste Schritte
Die Einigung trägt auch den Besonderheiten der nationalen Bankensektoren Rechnung und stellt gleichzeitig sicher, dass gleiche Wettbewerbsbedingungen aufrechterhalten werden. Die Mitgesetzgeber haben eine Einigung über die wichtigsten Aspekte der Reform erzielt. Die Kommission wird das Europäische Parlament und den Rat weiterhin unterstützen, während sie auf technischer Ebene zusammenarbeiten, um die Einzelheiten der Vereinbarung abzuschließen. Sobald die technischen Aspekte abgeschlossen sind, werden die Mitgesetzgeber erneut zusammentreten, um den endgültigen Text zu billigen.
Weitere Informationen
Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzner
ec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300 und und renke [dot] deckarm
ec [dot] europa [dot] eu (Renke Deckarm), Tel.: +49 (89) 242 448-36. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 26. Juni 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland