Der EU-Kommissar für Internationale Partnerschaften, Jozef Síkela hat am Mittwoch Berlin besucht. Im Zentrum seines Antrittsbesuches standen der Global Gateway Investment Hub der EU-Kommission - eine neue Anlaufstelle für die deutsche Wirtschaft für die Beteiligung an Projekten im Rahmen der EU-Konnektivitätsstrategie.
Zu seiner ersten Mission in Deutschland sagte der Kommissar: „Global Gateway bietet deutschen Unternehmen die Möglichkeit, Projekte in schnell wachsenden Märkten durchzuführen. Mit dem neuen Global Gateway Investment Hub unterstützen wir dieses Engagement durch eine klare Anlaufstelle und koordinierte europäische Förderung. Durch Kredite, Zuschüsse und Instrumente zur Risikominderung setzen wir die umfassende Expertise deutscher Unternehmen in konkrete Projekte um und stärken Europas Partnerschaften weltweit.“
Zu Beginn des Besuches traf der EU-Kommissar den Leiter der Europaabteilung des Bundeskanzleramtes Michael Clauss zu einem Gespräch über die geopolitische Lage und Prioritäten im Rahmen von Global Gateway.
Global-Gateway-Wirtschaftskonferenz
Die neue Anlaufstelle wurde bei einem gemeinsamen Austausch von EU-Kommissar Síkela und der Bundesregierung mit rund 120 Unternehmensvertretern aus ganz Deutschland vorgestellt. In seiner Eröffnungsrede sagte EU-Kommissar Síkela: „Wir wollen Team Germany dabei unterstützen, seine besten Ideen sichtbar zu machen, europäische Unterstützung zu mobilisieren und diese Vorhaben gemeinsam zu vergrößern. Wir treiben Handelsabkommen voran, vereinfachen Vorschriften und bauen bürokratische Hürden ab.“
Am Rande der Konferenz kam EU-Kommissar Síkela unter anderem mit Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI, Volker Treier, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der DIHK sowie GIZ-Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel, und GIZ- Bereichsleiterin für Auftraggeber und Geschäftsentwicklung Ina Hommers zusammen.
Neue Anlaufstelle für Global Gateway
Über die neue nationale Anlaufstelle können Unternehmen Förderanträge an die Europäische Kommission stellen. Im Rahmen einer Vorprüfung werden verschiedene Kriterien überprüft, darunter Schwerpunktregion und -sektor des Projekts, das geplante Projektvolumen (Mindestvolumen von 10 Millionen Euro) und der Sitz des Projektträgers in der EU.
Weitere Informationen
Rede des Kommissars bei der Global Gateway Konferenz
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 12. Februar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland