Bei ihrem Antrittsbesuch in der deutschen Hauptstadt hat die für Erweiterung zuständige EU-Kommissarin Marta Kos betont, dass Deutschland ein wichtiger Partner ist. Kos sagte: „Gemeinsam können wir viel bewegen, das hat die EU mit ihren Mitgliedstaaten schon oft bewiesen. Und Deutschland ist ein wichtiger Partner im Erweiterungsprozess.“
Übergeordnetes Interesse, Europa zu einen
Die Erweiterungskommissarin bekräftigte den Grundsatz, dass ein Beitritt immer leistungsorientiert ist. „Länder, die in die EU wollen, müssen liefern. Aber auch wir als EU müssen zeigen, dass wir es ernst meinen. Wenn wir Frieden und Sicherheit auf dem Kontinent bewahren wollen, dann geht das nur über ein einiges Europa.“
Zehn Beitrittsländer
Zehn Länder haben den Status Beitrittsland: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Georgien, Moldau, Ukraine und die Türkei. Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht die Europäische Kommission das jährliche Erweiterungspaket zum Stand dieser Länder auf ihrem Weg zum EU-Beitritt.
Die Erweiterung ist sowohl für die Beitrittsländer als auch für die EU-Mitgliedstaaten und die EU insgesamt eine historische Chance. Eine größere und stärkere Union hat erhebliche sozioökonomische, politische und sicherheitspolitische Vorteile.
Politische Gespräche im Kanzleramt und im Auswärtigen Amt
Die EU-Erweiterungskommissarin trifft sich mit Außenminister Johann Wadephul und dem Staatsminister im Auswärtigen Amt für Europa Gunther Krichbaum. Im Bundeskanzleramt führt sie Gespräche mit politischen Beratern von Bundeskanzler Friedrich Merz.
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 23. Mai 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland