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Vertretung in Deutschland

EU-Kommission, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die KfW Entwicklungsbank stärken Investitionen im südlichen Mittelmeerraum

  • Pressemitteilung
  • 3. Juni 2026
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Die Europäische Kommission, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie die KfW Entwicklungsbank bündeln ihre Kräfte und starten einen neuen 80-Millionen-Euro-Fonds für nachhaltige Arbeitsplätze und soziale Wirkung im südlichen Mittelmeerraum. Die Initiative erfolgt im Rahmen des Social Entrepreneurship Fund (SEF), einer Leitinitiative des Mittelmeerpakts zur Förderung von nachhaltigen Arbeitsplätzen in der Region. Dubravka Šuica, die für den Mittelmeerraum zuständige Kommissarin erklärte: „In der südlichen Mittelmeerregion stellen KMU über 85 Prozent der Arbeitsplätze, haben jedoch Schwierigkeiten, Zugang zu Finanzmitteln und Investitionen zu erhalten. Die Europäische Union setzt sich für integratives Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen ein. Der Fonds für soziales Unternehmertum wird unternehmerische Ökosysteme stärken und gleichzeitig langfristigen Wohlstand für eine widerstandsfähigere und gerechtere Zukunft in unserer Region fördern.“

Mit einem Gesamtbeitrag von 80 Millionen Euro wird der SEF Investitionen in KMU und Start-ups in sozialen Bereichen wie Bildung, Klimaschutz und finanzieller Inklusion unterstützen. Der Fonds gliedert sich in zwei Komponenten: einen Eigenkapitalfonds in Höhe von 45 Millionen Euro, der heute seine Tätigkeit aufnimmt, und einen Fremdkapitalfonds in Höhe von 35 Millionen Euro sowie eine Fazilität für technische Hilfe.

Gezielte Finanzmittel für kleine Sozialunternehmen und fachliche Unterstützung

Soziales Unternehmertum kann dazu beitragen, Jugendarbeitslosigkeit und geschlechtsspezifische Ungleichheit zu bekämpfen und gleichzeitig die ökologische und digitale Wende zu unterstützen. Doch viele Sozialunternehmen haben Schwierigkeiten, Zugang zu herkömmlichen Finanzmitteln zu erhalten, da ihr Fokus sowohl auf finanzieller Nachhaltigkeit als auch auf sozialer Wirkung liegt. Der Beteiligungsfonds des SEF wird dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.  

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Vollständige Pressemitteilung

Pressekontakt: gabriele [dot] imhoffatec [dot] europa [dot] eu (Gabriele Imhoff), Tel.: +49 (30) 2280-2820. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
3. Juni 2026
Autor
Vertretung in Deutschland