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Vertretung in Deutschland
  • Pressemitteilung
  • 18. Juli 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 1 Min

EU-Kommission startet Konsultation zu Maßnahmen zum Schutz des EU-Stahlsektors

Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation dazu eingeleitet, wie der EU-Stahlsektor vor unlauteren Handelspraktiken und den negativen Auswirkungen globaler Überkapazitäten geschützt werden kann. Die Konsultation läuft bis zum 18. August 2025. Ziel ist es, Fachwissen von sektoralen Interessenträgern einzuholen, um einen wirksamen Ersatz für die derzeitige EU-Schutzmaßnahme für Stahl zu finden, die am 30. Juni 2026 ausläuft. 

EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič erklärte: „Mit dieser Konsultation fordern wir diejenigen, die den Sektor am besten kennen, dazu auf, ihre wertvollen Erkenntnisse auszutauschen. Wir werden weiterhin entschlossen gegen die schädlichen Auswirkungen unlauterer Handelspraktiken – jetzt und in Zukunft – vorgehen, um die industrielle Stärke Europas zu wahren.“ 

Hintergrund

In ihrem Aktionsplan für Stahl und Metalle hat sich die Kommission verpflichtet, diesen Legislativvorschlag bis zum dritten Quartal 2025 vorzulegen. 

Die Kommission hat 2019 erstmals die Schutzmaßnahme für Stahl eingeführt, um wirtschaftlichen Schaden für die Stahlhersteller in der EU durch Handelsumlenkungen und steigende Einfuhren zu verhindern. Seitdem hat sie zahlreiche Überprüfungen durchgeführt, darunter Überprüfungen der Funktionsweise, Verlängerung und Anpassung der Maßnahme an die Marktentwicklungen. 

Die derzeitige Schutzmaßnahme für Stahl wurde im Juni 2024 auf Antrag von 14 EU-Mitgliedstaaten um zwei Jahre verlängert. Diese Untersuchung ergab, dass die Schutzmaßnahme weiterhin erforderlich war, um eine bedeutende Schädigung der Stahlindustrie der EU zu verhindern oder zu beseitigen.

Weitere Informationen

Daily News vom 18. Juli 2025

Konsultation 

Pressekontakt: katrin [dot] ABELEatec [dot] europa [dot] eu (Katrin Abele), Tel.: +49 (30) 2280-2140. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
18. Juli 2025
Autor
Vertretung in Deutschland