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Vertretung in Deutschland

EU-Mitgliedstaaten benennen 41 zusätzliche Schiffe in der russischen Schattenflotte

  • Pressemitteilung
  • 18. Dezember 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 1 Min

Die Europäische Kommission begrüßt die Veröffentlichung der Entscheidung der Mitgliedstaaten, 41 weitere Schiffe in der russischen Schattenflotte zu benennen. Diesen Schiffen ist der Zugang zu Häfen und der Empfang von Seeverkehrsdiensten in der EU untersagt. Mit diesen neuen Listen sind nun insgesamt 597 Schiffe von der EU gelistet. 

Einnahmen aus Ölexporten auf See begrenzen

Die russische Schattenflotte gezielt zu bekämpfen ist entscheidend dafür, dass Russland weniger Einnahmen aus Ölexporten auf See generieren und den Angriffskrieg auf die Ukraine schlechter finanzieren kann. Mit den Beschränkungen für die Schattenflotte erhöht die EU effektiv die Kosten für Russland, Seeoperationen werden unterbrochen und die Zusammenarbeit mit EU-Betreibern muss eingestellt werden. Es geht bei der Ergänzung der gelisteten Schiffe auch um die ernsten Gefahren für die Sicherheit im Seeverkehr und die Umwelt, die von den oft alten und unterversicherten Schiffen der Schattenflotte ausgehen. 

EU ist entschlossen, Druck auf Russland weiter zu erhöhen

Mit diesem Beschluss bekundet die EU ihre Entschlossenheit, neue Maßnahmen zu ergreifen, um den Druck auf Russland zu erhöhen, insbesondere während der laufenden Verhandlungen über ein Friedensabkommen. 

Eine Übersicht zu allen Maßnahmen, die seit 2022 gegen Russland ergriffen wurden, finden Sie hier.

Weitere Informationen

Daily news vom 18.12.2025

Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzneratec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
18. Dezember 2025
Autor
Vertretung in Deutschland