Die EU mobilisiert alle ihr zur Verfügung stehenden Notfallinstrumente, um die von der anhaltenden Krise in Libanon betroffenen Menschen zu unterstützen. Die EU hat eine humanitäre Luftbrücke ins Leben gerufen, die aus drei Flügen von Dubai und Brindisi aus besteht, wobei der erste am 11. Oktober nach Beirut gehen wird. Mit den Flügen werden unter anderem Bestände im Besitz der EU befördert, darunter Hygieneartikel, Decken und Notunterkünfte.
Um die Reaktion im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens weiter zu verbessern, werden seit vergangener Woche Hilfen aus Spanien, der Slowakei, Polen, Frankreich und Belgien nach Beirut geliefert, wobei in den kommenden Tagen weitere Hilfen aus Griechenland transportiert werden sollen. Die Kommission unterstützt die Transportkosten dieser Lieferungen und die Koordinierungsbemühungen.
Arzneimittel und medizinische Güter für Menschen im Libanon
Zu den von den Mitgliedstaaten gespendeten Lieferungen gehören Arzneimittel und medizinische Güter, die von entscheidender Bedeutung sind, um Menschen in Libanon, die keinen Zugang zu medizinischer Notfallversorgung haben, zu helfen, insbesondere für Vertriebene. Das EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen steht weiterhin in engem Kontakt mit den Mitgliedstaaten und humanitären Partnern, um weitere Angebote zu mobilisieren.
Diese Hilfe ergänzt die in diesem Jahr für Libanon bereitgestellten rund 104 Millionen Euro an humanitärer Hilfe, einschließlich der jüngsten Soforthilfezuweisungen.
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Daily News vom 9. Oktober 2024
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 9. Oktober 2024
- Autor
- Vertretung in Deutschland