Die Europäische Union hat der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) einen Beitrag in Höhe von 22 Millionen Euro für das Krankenhausnetz in Ost-Jerusalem zur Verfügung gestellt. Damit können ärztliche Überweisungen an das Krankenhausnetz bezahlt werden, zu denen sechs Einrichtungen gehören. Dank dieser Unterstützung können die Krankenhäuser in Ost-Jerusalem, die derzeit im Zusammenhang mit dem Krieg im Gazastreifen unter Druck stehen, weiterhin hochwertige Gesundheitsdienstleistungen für palästinensische Patientinnen und Patienten (aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland) anbieten. Italien hat mit einer weiteren Million Euro zu dieser Zahlung beigetragen.
Medizinische Versorgung sichern
Seit 2013 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten die Palästinensische Autonomiebehörde mit regelmäßigen Beiträgen zur Bezahlung von Überweisungen an Krankenhäuser in Ost-Jerusalem unterstützt, insgesamt mit über 213 Millionen Euro. Diese Krankenhäuser sind ein integraler Bestandteil des palästinensischen Gesundheitssystems und bieten spezialisierte medizinische Leistungen an, die in den öffentlichen Krankenhäusern nicht verfügbar sind.
Der diesjährige Beitrag fällt unter das mit 1,6 Milliarden Euro ausgestattete umfassende Mehrjahresprogramm für den Wiederaufbau und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit Palästinas und wurde im Hinblick auf die derzeit schwierige Lage vor Ort und des Ausfalls einiger Geber gegenüber dem Vorjahr aufgestockt.
Nach der Auszahlung von 150 Millionen Euro im Juni hat die Palästinensische Autonomiebehörde im Jahr 2025 bereits 172 Millionen Euro an Finanzhilfe erhalten.
Die Zahlungen werden über die direkte finanzielle Unterstützung PEGASE geleitet, einen palästinensisch-europäischen Mechanismus für die transparente und sichere Verwaltung der sozioökonomischen Hilfe. Die Kommission richtet derzeit eine palästinensische Gebergruppe ein, in der PEGASE den Teilnehmern und Gebern als sicheres System zur Kanalisierung der Unterstützung für die Palästinensische Autonomiebehörde angeboten wird.
Weitere Informationen
Pressekontakt: gabriele [dot] imhoff
ec [dot] europa [dot] eu (Gabriele Imhoff), Tel.: +49 (30) 2280-2820. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 1. August 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland