Im estnischen Narva wurde heute das erste Werk in Europa für Seltenerdmagnete offiziell eingeweiht. In der von der EU mit 14,5 Millionen Euro finanzierten Fabrik werden Seltenerd-Permanentmagnete hergestellt, die in wichtigen Wirtschaftszweigen, zum Beispiel bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und Mikroelektronik, zum Einsatz kommen. Derzeit stammen mehr als 90 Prozent der in die EU importierten Magnete aus China. Die neue Anlage wird die strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit Europas erheblich steigern.
Kohäsionspolitik als Win-Win-Politik
Der für Kohäsion und Reformen zuständige Exekutiv-Vizepräsident Raffaele Fitto erklärte: „Die Eröffnung der Magnetfabrik ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Kohäsionspolitik durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Ankurbelung der Wirtschaft einen echten Unterschied für eine Region und ihre Bürgerinnen und Bürger bewirken kann. Aber nicht nur das: Dieses von der EU finanzierte Projekt wird auch zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gesamten EU beitragen. Er zeigt wieder, dass die Kohäsionspolitik eine Win-Win-Politik für alle Europäerinnen und Europäer ist.“
Finanzierung aus dem Fonds für einen gerechten Übergang
Das Werk wurde mit Unterstützung aus dem Fonds für einen gerechten Übergang in Höhe von 14,5 Millionen Euro errichtet. Es wird erhebliche positive Auswirkungen auf die Wirtschaft in Narva und in der weiteren Ida-Viru Region haben, indem es bis zu 1.000 Arbeitsplätze schafft und Talente aus der ganzen Welt anzieht.
Die Anlage in Narva wird den Übergang der Region unterstützen, weg von der Gewinnung von Ölschiefer, einer auf fossilen Brennstoffen basierenden Geschäftstätigkeit, auf die sich die Region in der Vergangenheit verlassen hat. Zudem wird die Fabrik die industriellen Kapazitäten und die strategische Autonomie Europas bei Seltenerdmagneten erheblich verbessern.
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Daily News vom 19. September 2025
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 19. September 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland