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Vertretung in Deutschland

Gegen Armut und Ausgrenzung: EU-Kommission legt Sozialplan vor

  • Pressemitteilung
  • 6. Mai 2026
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Mit einem neuen Sozialplan will die EU-Kommission den Kampf gegen Armut in der EU verstärken und die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen verbessern. Das Paket umfasst die erste EU-Strategie zur Armutsbekämpfung, eine Empfehlung zur Bekämpfung der Ausgrenzung im Wohnungswesen sowie zwei Mitteilungen - eine zur Durchbrechung des Kreislaufs der Kinderarmut und eine zur Stärkung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030. 

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: „Armut und Ausgrenzung sind Herausforderungen, die wir bewältigen können und müssen. Heute legen wir eine Strategie zur Vermeidung und Verringerung von Armut vor. Wir ergreifen entschlossene Maßnahmen mit einer gestärkten Kindergarantie, einer besseren Prävention von Obdachlosigkeit und der vollständigen Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Würde, Chancen und Gleichheit. Das sind zentrale Werte in dem Europa, das wir aufbauen.“

Lebenshaltungskosten größtes Anliegen für Mehrheit der Europäer

Da 52 Prozent der Europäerinnen und Europäer die Lebenshaltungskosten als ihr größtes Anliegen nennen, geht die EU mit dem Sozialplan drei dringende Herausforderungen an: die Wohnungskrise (der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird von 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger als unmittelbares und dringendes Problem angesehen, und 1 Million Menschen sind obdachlos); Hindernisse für die Teilhabe an einem sich rasch wandelnden Arbeitsmarkt; sowie Armut, von der jeder fünfte Europäer – und jedes vierte Kind – betroffen ist.

Darüber hinaus sind viele sozioökonomisch benachteiligte Menschen zudem Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. Es muss mehr getan werden, um sicherzustellen, dass ihre Rechte gewahrt werden. Dazu gehören auch die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die in allen Lebensbereichen uneingeschränkt gewahrt werden müssen.

Weitere Informationen

Vollständige Pressemitteilung

Fragen und Antworten zum Armutsbekämpfungspaket

Fragen und Antworten zur Stärkung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030

Factsheet zum Armutsbekämpfungspaket

Factsheet zur Stärkung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030

Strategie zur Armutsbekämpfung

Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen – Key poverty trends and policies

Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen – Grundsatz für wirksame Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

Mitteilung über die Europäische Garantie für Kinder

Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen – Umsetzung der Europäischen Garantie für Kinder

Empfehlung des Rates zur Bekämpfung der Ausgrenzung von Wohnraum

Union der Gleichheit: Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021-2030 (leicht lesbare Fassung)

Mitteilung „Verbesserung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030“

Halbzeitbericht über die Umsetzung der Gleichstellungsstrategie der Union für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021-2030

Synopsis Report - Verbesserung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030

Pressekontakt: gabriele [dot] imhoffatec [dot] europa [dot] eu (Gabriele Imhoff), Tel.: +49 (30) 2280-2820. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Bitte beachten Sie: Bei der Übersetzung von Pressemitteilungen aus der Originalfassung kommt auch Maschinenübersetzung zum Einsatz. Die Versionen in der Originalsprache finden Sie immer hier.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
6. Mai 2026
Autor
Vertretung in Deutschland