Gute Nachrichten für den Schutz der Meere: das UN-Hochseeschutzabkommen (Biodiversity Beyond National Jurisdiction Agreement , BBNJ) tritt morgen in Kraft. Das wegweisende Abkommen ist das Ergebnis von über einem Jahrzehnt internationaler Zusammenarbeit; dabei haben die EU und ihre Mitgliedstaaten eine führende Rolle gespielt. Das Abkommen markiert einen transformativen Schritt zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Bewältigung der Bedrohungen durch Klimawandel, Umweltverschmutzung und den Verlust an biologischer Vielfalt.
Schädigung empfindlicher Meeresökosysteme minimieren
Länder erhalten die Möglichkeit, großflächige Meeresschutzgebiete (MPAs) auf hoher See einzurichten - eine entscheidende Maßnahme, um das Ziel des Kunming-Montreal Biodiversitätsrahmens zu erreichen, bis 2030 30 Prozent der Ozeane zu schützen. Der Vertrag sieht auch Umweltverträglichkeitsprüfungen für Wirtschaftstätigkeiten in internationalen Gewässern vor, um nachhaltige Praktiken sicherzustellen und die Schädigung empfindlicher Meeresökosysteme zu minimieren. Es umfasst gezielte Unterstützung für Entwicklungsländer bei der Umsetzung des Abkommens durch Initiativen zum Kapazitätsaufbau und Programme zum Transfer von Meerestechnologie.
Weitere Informationen
Website der UN mit Informationen zum Abkommen
Informationen zur BBNJ High Ambition Coalition
Pressekontakt: claudia [dot] guske
ec [dot] europa [dot] eu (Claudia Guske), +49 (30) 2280-2190. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 16. Januar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland