Zum morgigen Europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma haben Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Exekutiv-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu und die für Gleichstellung, Vorsorge und Krisenmanagement zuständige Kommissarin Hadja Lahbib eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin bekräftigen sie, wie wichtig das Gedenken an die Opfer ist und dass Diskriminierung und Antiziganismus auch heute noch eine Bedrohung darstellen.
Die drei Politikerinnen betonen unter anderem:
„Wir bekräftigen auch unser Versprechen, die Erinnerung an den Holocaust der Roma durch Bildung, Erinnerung und den Kampf gegen die Leugnung und Verzerrung des Holocaust zu bewahren. Wir halten die Erinnerung an die Opfer in unseren Herzen und stehen entschlossen zusammen. Zugleich arbeiten wir daran, dass die Menschenwürde gewahrt wird, Vielfalt gefeiert wird und Hass keinen Platz hat. Na bisteras. Wir werden nie vergessen.“
Hintergrund
Im Jahr 2015 erklärte das Europäische Parlament den 2. August zum jährlichen „Europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma“. Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten haben sich verpflichtet, Hass, Diskriminierung und Vorurteile gegen Roma zu bekämpfen, die im Laufe der Geschichte die Hauptursache für den Roma-Holocaust und andere Gräueltaten gegen Roma-Gemeinschaften waren und die auch heute noch Ausgrenzung, Gewalt und Ungleichheit in Europa schüren.
Weitere Informationen
Text des gemeinsamen Statements in voller Länge (engl.)
Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe der Roma in der EU
Strategischer Rahmen der EU für die Roma
Bericht 2024 über die Umsetzung der nationalen strategischen Rahmen für die Roma
Europäisches Gedenken: Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2025
Gemeinsames Projekt der Europäischen Kommission und des Europarates „RomaMemory“
Gemeinsame Mitteilung „Kein Platz für Hass: Ein geeintes Europa gegen Hass.
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 1. August 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland