Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um die Auswirkungen der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) zu bewerten und Optionen für ihre Überarbeitung zu prüfen. Die AVMD-Richtlinie koordiniert die nationalen Rechtsvorschriften in der EU für alle audiovisuellen Medien, von traditionellen Fernsehsendungen bis hin zu Abrufdiensten und Videoplattformen. Die Konsultation läuft bis zum 1. Mai 2026.
Vereinfachung der Vorschriften
Diese Überarbeitung, die im Arbeitsprogramm der Kommission für 2026 vorgesehen ist, zielt darauf ab, die Vorschriften für audiovisuelle Medien zu vereinfachen und an eine sich rasch wandelnde Medienlandschaft anzupassen, wie im Europäischen Demokratieschild hervorgehoben wird.
Straffung der Werberegeln, bessere Wettbewerbsbedingungen und mehr Schutz für Minderjährige
Zu den wichtigsten Prioritäten gehören die Straffung der Werberegeln, die Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen zwischen traditionellen und neuen digitalen Akteuren sowie die Stärkung des Schutzes Minderjähriger auf Videoplattformen. Darüber hinaus will die Kommission die Bedeutung von Mediendiensten von allgemeinem Interesse sichern und gleichzeitig die Kohärenz mit anderen EU-Rechtsvorschriften, insbesondere dem Gesetz über digitale Dienste, verbessern.
Vier Säulen und Teilnahme
Die Konsultation gliedert sich in vier Säulen: Anwendungsbereich und Durchsetzung, audiovisuelle kommerzielle Kommunikation, Schutz der Zuschauer und Stärkung der Medienvielfalt im Binnenmarkt.
Es werden Rückmeldungen aus allen Bereichen erbeten, darunter von Bürgern, Behörden der Mitgliedstaaten, Unternehmen und Industrie, Verbraucherorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, einschließlich Organisationen für Medienfreiheit, Journalistenverbänden und akademischen Einrichtungen.
Weitere Informationen
Daily News vom 10. Februar 2026
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 10. Februar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland