Die Europäische Kommission bittet um Vorschläge, die als Richtschnur für die Entwicklung des „Pakts für die östlichen Grenzregionen“ dienen sollen. Der Pakt, der voraussichtlich bis Ende 2025 angenommen wird, wird Maßnahmen zur Überwindung von Hindernissen für die sozioökonomische Entwicklung prüfen und gleichzeitig die zivile Vorsorge und Sicherheit in den östlichen Regionen stärken. Raffaele Fitto, Exekutiv-Vizepräsidentin für Kohäsion und Reformen, sagte: „Das Engagement der EU in diesen Regionen ist für die Wahrung unserer gemeinsamen europäischen Werte von entscheidender Bedeutung. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass sich die Menschen, die in diesen Gebieten leben, sicher, geschützt und unterstützt fühlen. Der Pakt für die östlichen Grenzregionen wird als Fahrplan zur Bewältigung ihrer spezifischen Herausforderungen dienen und maßgeschneiderte Lösungen zur Förderung der Entwicklung und eine klare Vision für die Unterstützung auf EU-Ebene bieten.“
Sicherheit stärken und wirtschaftliches und soziales Gefüge wiederbeleben
Die Kommission hat bereits gezielte Unterstützungsmaßnahmen für diese Regionen vorgeschlagen. Dazu gehört eine Halbzeitüberprüfung der Kohäsionspolitik zur Unterstützung des wirtschaftlichen Wandels, der Resilienz und verteidigungsbezogener Initiativen sowie eine Aufstockung der Haushaltsmittel im vorgeschlagenen mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034.
Der erste Schritt im Konsultationsprozess ist die Aufforderung zur Stellungnahme, die bis zum 4. September auf dem Portal „Ihre Meinung zählt“ geöffnet ist. Sie richtet sich in erster Linie an nationale und lokale Behörden, Unternehmen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Jugend und Wissenschaft.
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Daily News vom 11. August 2025
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 11. August 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland