Die Europäische Kommission verstärkt ihre Anstrengungen, die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit der europäischen Unterseekabel zu verbessern. Es handelt sich hier um eine kritische Infrastruktur: Über diese Kabel laufen 99 Prozent des interkontinentalen Internetverkehrs, sie sind für das moderne Leben und die europäische Wirtschaft unerlässlich.
Gemeinsames Konzept mit den EU-Mitgliedstaaten
Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie sagte: „Mit den Maßnahmen zeigt die EU weiterhin, dass wir in einem instabilen geopolitischen Umfeld rasch auf wachsende Bedrohungen reagieren können. Wir haben jetzt ein gemeinsames Konzept mit den Mitgliedstaaten vereinbart zu den Sicherheitsrisiken für Unterseekabel, zu den Maßnahmen, um diese Risiken zu mindern sowie für Bereiche, die vorrangig verstärkt werden müssen.“
Details zu den Maßnahmen
Es gibt nun eine Toolbox mit risikomindernden Maßnahmen und eine Liste von Kabelprojekten von europäischem Interesse. Zudem wurde die Fazilität Connecting Europe geändert, um 347 Millionen Euro für strategische Projekte bereitzustellen. Dazu können von heute an Vorschläge eingereicht werden: Insgesamt 20 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um anpassungsfähige Module für die Reparatur von Unterwasserkabeln zu finanzieren. Diese Module sollen in Häfen oder Werften stationiert sein, um bei Bedarf schnell vor Ort zu sein.
Ausführliche Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung
Weitere Informationen
EU-Instrumentarium und Liste der prioritären Bereiche
Aufruf für anpassungsfähige Module
EU-Aktionsplan zur Kabelsicherheit
Pressekontakt: nikola [dot] john
ec [dot] europa [dot] eu (Nikola John), Tel.: +49 (30) 2280 2410 und birgit [dot] schmeitzner
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 5. Februar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland