Die Europäische Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ wurde von ihren Organisatoren bei der Europäischen Kommission eingereicht. Nach ihrer Registrierung im Juni 2024 erhielt die Initiative 1.294.188 validierte Unterstützungsbekundungen von EU-Bürgerinnen und Bürgern und erreichte damit die erforderlichen Schwellenwerte in 24 Mitgliedstaaten. Es ist die 14. gültige Europäische Bürgerinitiative (EBI), die von der Kommission geprüft wird.
Besserer Erhalt von Online-Spielen
Gemäß der EBI-Verordnung ist die Kommission verpflichtet, bei Eingang einer gültigen Initiative mit mindestens 1 Million beglaubigten Unterstützungsbekundungen einen Prüfungsprozess einzuleiten und innerhalb von sechs Monaten eine Antwort zu geben.
Die Organisatoren der Initiative fordern die Kommission auf, Herausgeber, die Videospiele in der EU verkaufen oder lizenzieren, dazu zu verpflichten, solche Spiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen. So sollen Herausgeber daran gehindert werden, Videospiele aus der Ferne zu deaktivieren.
Offizielle Antwort kommt im Sommer
Die Kommission hat bis zum 27. Juli Zeit, ihre offizielle Antwort zu möglichen Maßnahmen vorzulegen. Sie wird sich in den kommenden Wochen mit den Organisatoren treffen, um die Initiative im Detail zu erörtern. Anschließend wird das Europäische Parlament eine öffentliche Anhörung organisieren.
Weitere Informationen
Daily News vom 26. Januar 2026
Initiative “Stop destroying videogames”
Registrierung der EBI am 24. Juni 2025
Pressekontakt: nikola [dot] john
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Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.
Bitte beachten Sie: Bei der Übersetzung von Pressemitteilungen aus der Originalfassung kommt auch Maschinenübersetzung zum Einsatz. Die Versionen in der Originalsprache finden Sie immer hier.
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 26. Januar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland