EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat an den Völkermord in Srebrenica vor 30 Jahren als eines der „dunkelsten Kapitel im kollektiven Gedächtnis Europas“ erinnert. In einer Erklärung betonte die Kommissionspräsidentin: „Es ist unsere Pflicht, uns zu erinnern und die Wahrheit zu bewahren, damit künftige Generationen genau wissen, was geschehen ist. Sie müssen wissen, dass die Opfer im Sommer 1995 systematisch hingerichtet und in Massengräbern in der von der UNO als „sicheres Gebiet“ bezeichneten Stadt Srebrenica verscharrt wurden. Eine Stadt, von der sie glaubten, sie würde sie in dem brutalen Krieg, der in Bosnien und Herzegowina wütete, schützen. Die Europäische Union wird nie vergessen, was in dieser Stadt geschehen ist.“
Völkermord darf nicht geleugnet oder verharmlost werden
Von der Leyen sagte weiter: „Wir bekennen uns zu unserer Vergangenheit und erkennen unsere Verantwortung dafür an, dass wir es versäumt haben, den Völkermord zu verhindern und zu beenden. Wir werden auch niemals zulassen, dass die Geschichte umgeschrieben wird. Wir lehnen jede Leugnung, Verfälschung oder Verharmlosung des Völkermordes von Srebrenica sowie die Verherrlichung von Kriegsverbrechern entschieden ab und verurteilen sie.“
EU steht an der Seite von Menschen in Bosnien und Herzegowina
Abschließend richtete die Kommissionspräsidentin eine Botschaft an die Menschen in Bosnien und Herzegowina: „Die Europäische Union steht an Ihrer Seite. Wir sind weiterhin fest entschlossen, Ihr Land auf seinem Weg zur EU-Mitgliedschaft zu unterstützen.“
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 11. Juli 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland