Die Europäische Kommission will die Resilienz gegen Desinformation und die Sichtbarkeit von faktengeprüften Inhalten in der EU stärken. Dazu hat sie zwei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen mit einem Gesamtbudget von fast 5 Millionen Euro veröffentlicht. Bis zum 16. Juni können sich unter anderem Akteure aus der Zivilgesellschaft, Hochschulen und Forschungszentren bewerben. Die Gewinner werden mit der Europäischen Beobachtungsstelle für digitale Medien (EDMO) zusammenarbeiten.
Die zwei Aufforderungen
Im Rahmen der ersten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen mit einem Gesamtvolumen von 3,15 Millionen Euro werden Projekte finanziert, deren Schwerpunkt auf der Aufdeckung böswilliger Informationsmanipulationskampagnen und der Analyse der Auswirkungen von Desinformation im Internet auf die Bürgerinnen und Bürger liegt. Gleichzeitig werden konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft entwickelt.
Im Rahmen der zweiten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen mit einem Budget von rund 1,6 Millionen Euro werden Projekte finanziert, die die Reichweite und die Wirkung der von unabhängigen Faktenprüfungsorganisationen in der EU produzierten Inhalte durch kreative Strategien und Medienformate erhöhen. Die Projekte sollten Verbindungen zu den Medien, den Urhebern von Inhalten, Influencern und Podcastern herstellen, um Inhalte zu erstellen und zu verbreiten.
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 30. April 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland