Gemeinsam mit Ratspräsident António Costa hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestern und heute drei Länder im Nahen Osten besucht: Jordanien, Syrien und Libanon.
Drei zentrale Komponenten der Partnerschaft mit Jordanien
Die Reise begann mit dem ersten Gipfeltreffen EU-Jordanien, bei dem von der Leyen das Land als zentralen Partner in der Region für Stabilität, Sicherheit und Wohlstand würdigte. Sie betonte, wie schnell beide Seiten die Vision einer strategischen und umfassenden Partnerschaft in die Umsetzung gebracht haben. Drei Komponenten stünden dabei im Fokus:
- Politische Beziehungen
- Wirtschaftliche Stabilität
- Investitionen in regionale Stabilität, herausragende Unterstützung für Flüchtlinge
Ausführliche Informationen finden Sie im vollständigen Statement der Kommissionspräsidentin hier.
Damaskus: bilaterale Beziehungen zu Syrien
Heute Vormittag standen Termine in Damaskus auf dem Programm, um die erneuerten bilateralen Beziehungen zu Syrien zu erörtern. Von der Leyen und Costa trafen sich mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Shaara und sprachen über die drei Säulen der Beziehungen:
- eine neue politische Partnerschaft zur Unterstützung eines friedlichen und inklusiven Übergangs und einer Aussöhnung in Syrien sowie der regionalen Wiedereingliederung des Landes;
- Verstärkte handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, auch durch die Beteiligung Syriens an Initiativen im Rahmen des Paktes für den Mittelmeerraum. Unterstützung durch ein umfangreiches Finanzpaket für 2026 und 2027, um die sozioökonomische Erholung, den Wiederaufbau und die Erleichterung privater Investitionen zu ermöglichen;
- Finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 620 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027, einschließlich humanitärer Hilfe, Soforthilfe für den Wiederaufbau und bilateraler Unterstützung.
Ausführliche Details finden Sie weiter unten bei „Weitere Informationen“
Partnerschaft EU-Libanon stärken
Am Nachmittag fand die Reise der Kommissionspräsidentin und des Ratspräsidenten im Libanon ihren Abschluss. Sie trafen dort den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und Ministerpräsident Nawaf Salam. Sie begrüßten am ersten Jahrestag der Ernennung von Präsident Aoun die entscheidenden Schritte zur Stabilisierung der Sicherheit und Wirtschaft Libanons, die für die Erholung und den Wiederaufbau des Landes von wesentlicher Bedeutung sind. Sie bekräftigten auch ihr Engagement für die demokratischen Institutionen Libanons und betonten die Bedeutung der bevorstehenden Parlamentswahlen.
Präsidentin von der Leyen erklärte: „Europa und Libanon haben tiefe Wurzeln im Mittelmeerraum und eine lange Tradition des Austauschs, des Dialogs und der Zusammenarbeit. Wir haben auch ein gemeinsames Ziel – Stabilität, Sicherheit und Wohlstand unserer Bevölkerung. Heute ist unsere Partnerschaft stark. Und wir sind bereit, sie noch mehr zu stärken.“
Weitere Informationen
Statement gemeinsam mit Ratspräsident Costa im Libanon
Ausführliche Pressemitteilung zum Besuch im Libanon (engl.)
Statement mit Ratspräsident Costa in Syrien
Ausführliche Pressemitteilung zum Besuch in Syrien (engl.)
Statement der Kommissionspräsidentin auf dem Gipfeltreffen in Amman
Gemeinsame Erklärung zum Gipfel (engl.)
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 9. Januar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland