Heute treten in der gesamten EU modernisierte Vorschriften für Führerscheine und die gegenseitige Anerkennung von Fahrverboten in Kraft. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle auf EU-Straßen und den Verwaltungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden zu verringern.
EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas sagte: „Jeder Todesfall auf unseren Straßen ist einer zu viel. Mit unseren neuen Vorschriften kommen wir unserem Ziel „Vision Zero“ näher – null Todesfälle und schwere Verletzungen auf den Straßen der EU bis 2050.“
Neue Regeln
Die neuen Vorschriften umfassen unter anderem die Einführung einer EU-weiten Regelung für begleitetes Fahren für 17-jährige Fahrer und eine EU-weite Probezeit für Fahranfänger.
Die gegenseitige Anerkennung von Fahrverboten wird sicherstellen, dass Fahrer, die schwere Verstöße begehen, mit Konsequenzen rechnen müssen, unabhängig davon, ob sie innerhalb oder außerhalb ihres Heimatlandes gefahren sind.
Darüber hinaus führt die EU digitale EU-Führerscheine ein, die auf Mobiltelefonen oder anderen digitalen Geräten abgerufen und in der gesamten EU verwendet werden können.
Umsetzung
Die neuen Rechtsvorschriften werden nach ihrer Umsetzung in nationales Recht in vier Jahren in den Mitgliedstaaten anwendbar sein.
Weitere Informationen
Pressemitteilung zur Einigung im März 2025
Pressekontakt: nikola [dot] john
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Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frage
erlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.
Bitte beachten Sie: Bei der Übersetzung von Pressemitteilungen aus der Originalfassung kommt auch Maschinenübersetzung zum Einsatz. Die Versionen in der Originalsprache finden Sie immer hier.
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 25. November 2025
- Autor
- Vertretung in Deutschland