Zur Stärkung der Ernährungssicherheit der EU hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Meistbegünstigungszölle (MFN) auf Einfuhren mehrerer wichtiger Stickstoffdüngemittel und Vorprodukte für deren Herstellung (Ammoniak, Harnstoff) für ein Jahr auszusetzen. Damit werden schätzungsweise 60 Millionen Euro an Einfuhrzöllen eingespart. Ziel ist es, den Agrar- und Lebensmittelsektor der EU zu unterstützen und die Kosten für Landwirtinnen und Landwirte und die Düngemittelindustrie zu senken.
Mit dem Vorschlag hat die Kommission ihre Zusage umgesetzt, die sie auf der Ministertagung vom 7. Januar gemacht hatte. Die Aussetzung der Meistbegünstigungszölle wird dazu beitragen, die Abhängigkeit der EU von Russland und Belarus zu verringern und die Diversifizierung der Versorgung zu fördern. Die vorgeschlagene Maßnahme ist durch die Einführung eines Kontingentsystems sorgfältig auf die Bedürfnisse des EU-Marktes abgestimmt. Einfuhren, die über diese Kontingente hinausgehen, unterliegen den MFN-Standardzöllen. Die Aussetzung der Zölle wird für alle Länder außer Russland und Belarus durch zollfreie Zollkontingente umgesetzt.
Diese Initiative steht im Einklang mit der Zusage der Kommission, die steigenden Kosten für EU-Landwirte anzugehen, und ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen der Kommission, die hohen Kosten für Düngemittel für EU-Landwirte anzugehen.
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Daily News vom 24. Februar 2026
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Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 24. Februar 2026
- Autor
- Vertretung in Deutschland