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Vertretung in Deutschland

Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Kommission begrüßt politische Einigung

  • Pressemitteilung
  • 9. Dezember 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 1 Min

Europäisches Parlament und EU-Mitgliedstaaten haben sich auf das Vereinfachungspaket „Omnibus I“ geeinigt, das Unternehmen in der EU von Verwaltungsaufwand und Berichtspflichten entlasten soll. Konkret geht es um Änderungen der Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) und der Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD). Die Kommission begrüßte die vorläufige Einigung, die nun noch förmlich von den beiden Co-Gesetzgebern angenommen werden muss. 

Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten einfacher und effizienter gestalten

Insgesamt sorgt das Vereinfachungspaket „Omnibus I“ für eine größere Kohärenz und Effizienz der Vorschriften über die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Sorgfaltspflichten von Unternehmen. Es soll die Komplexität der EU-Anforderungen für alle, insbesondere aber mittelständische Unternehmen verringern. Bestimmte rechtliche Erfordernisse werden auf die größten Unternehmen beschränkt, wo sie wahrscheinlich größere Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt haben.

Zu den Änderungen gehören die Abschaffung der Berichts- und Sorgfaltspflichten für viele Unternehmen, mehr Flexibilität für Unternehmen, die weiterhin den verbindlichen Anforderungen unterliegen, und der Schutz kleinerer Unternehmen vor übermäßigen Informationsanfragen größerer Unternehmen. All dies dient dazu, die Geschäftstätigkeit zu erleichtern und gleichzeitig die ursprünglichen politischen Ziele der Richtlinien aufrechtzuerhalten.

Ausführliche Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.

Weitere Informationen

Kommission vereinfacht Vorschriften für Nachhaltigkeitsberichterstattung und EU-Investitionen: mehr als 6 Milliarden Euro an Entlastung beim Verwaltungsaufwand angestrebt

Pressekontakt: renke [dot] deckarmatec [dot] europa [dot] eu (Renke Deckarm), Tel.: +49 1520 919 28 20, und katrin [dot] ABELEatec [dot] europa [dot] eu (Katrin Abele), Tel.: +49 (30) 2280-2140. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
9. Dezember 2025
Autor
Vertretung in Deutschland