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Vertretung in Deutschland

Von der Leyen: Russischer Angriff auf Kyjiw wird Einheit Europas nur stärken

  • Pressemitteilung
  • 28. August 2025
  • Vertretung in Deutschland
  • Lesedauer: 2 Min

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat empört auf den nächtlichen russischen Angriff auf Kyjiw reagiert, bei dem auch das Büro der EU-Delegation in der Ukraine betroffen ist. Von der Leyen sagte: „Das war der tödlichste Drohnen- und Raketenangriff auf die Hauptstadt seit Juli. Ich habe gerade mit unserem stellvertretenden Botschafter gesprochen und bin erleichtert, dass keinem unserer Mitarbeiter Schaden zugefügt wurde.“ Sie dankte dem Team in der Ukraine: „Sie leisten unter extrem schwierigen Bedingungen herausragende Arbeit. Ich werde ihnen diese Botschaft persönlich zukommen lassen, wenn ich nach Kyjiw reise.“

Zwei Explosionen in unmittelbarer Nähe der Delegation 

Die Kommissionspräsidentin äußerte sich zu den Umständen des Angriffs: „Zwei Flugkörper schlugen innerhalb von 20 Sekunden 50 Meter entfernt von der Delegation ein.“ Sie sprach von einem weiteren düsteren Beleg dafür, was auf dem Spiel steht. „Es zeigt, dass der Kreml vor nichts zurückschreckt, um die Ukraine zu terrorisieren, indem er blindlings Zivilisten – Männer, Frauen und Kinder – tötet und sogar die Europäische Union ins Visier nimmt.“ 

Druck auf Russland: 19. Sanktionspaket wird bald vorgelegt

Von der Leyen betonte: „Deshalb halten wir den größtmöglichen Druck auf Russland aufrecht. Das bedeutet, dass unsere Sanktionsregelung verschärft werden muss. Wir werden in Kürze unser 19. Paket harter Sanktionen vorlegen. Parallel dazu bringen wir die Arbeit an den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands voran, um zur Verteidigung und zum Wiederaufbau der Ukraine beizutragen. Und natürlich sorgen wir für eine starke und unerschütterliche Unterstützung der Ukraine, unseres Nachbarn, Partners, Freundes und künftigen Mitglieds.“ 

Reise zur EU-Außengrenze zu Russland und Belarus

Ursula von der Leyen startet morgen eine mehrtägige Reise in die sieben Mitgliedstaaten, die die EU- Außengrenzen zu Russland und Belarus stärken und schützen. „Ich möchte die uneingeschränkte Solidarität der EU mit ihnen zum Ausdruck bringen und die Fortschritte teilen, die wir beim Aufbau einer starken europäischen Verteidigungsindustrie erzielen, insbesondere durch unser gemeinsames Verteidigungsinstrument SAFE.“ Mehr Details zu dieser Reise hier.

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Statement in voller Länge (engl.) 

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Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzneratec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
28. August 2025
Autor
Vertretung in Deutschland