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Vertretung in Deutschland

Arbeiten für die EU

Wenn Sie Staatsangehörige bzw. Staatsangehöriger eines EU-Landes sind, können Sie von den EU-Institutionen eingestellt werden. Insgesamt beschäftigt die EU über 40 000 Menschen – hauptsächlich in Europa, aber auch in Delegationen weltweit.

Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) ist die erste Anlaufstelle für alle, die bei der EU arbeiten möchten. Auf der Website werden die Auswahlverfahren erläutert und Ratschläge für die Vorbereitung auf die Auswahlverfahren gegeben. 

Die EU bietet unbefristete und befristete Stellen, Praktikaplätze und kurzfristige Arbeitsverträge für Zeitarbeitskräfte an.

„Offene Auswahlverfahren“ (sogenannte Concours) für unbefristete Stellen als EU-Beamtin oder EU-Beamter werden vom Europäischen Amt für Personalauswahl (EPSO) für die meisten EU-Institutionen zentral durchgeführt.

Jedes Auswahlverfahren ist anders. Lesen Sie sich deshalb die Anforderungen aufmerksam durch, bevor Sie sich bewerben. Ein EPSO-Konto und einen Europass-Lebenslauf können Sie jederzeit einrichten, um auf das nächste passende Auswahlverfahren vorbereitet zu sein.

Zeitbedienstete

Daneben stellen die EU-Institutionen, Agenturen und Einrichtungen auch Bedienstete auf Zeit ein. Informationen über freie Stellen erhalten Sie auch bei den jeweiligen EU-Agenturen/-Einrichtungen.

Die Auswahlverfahren für Vertragsbedienstete werden CAST genannt und entweder vom Europäischen Amt für Personalauswahl (EPSO) oder von der betreffenden EU-Institution selbst durchgeführt. Eine Bewerbung ist oft laufend möglich. Die Einstiegsverträge haben meist eine Mindestlaufzeit von 6 bis 12 Monaten mit Option auf Verlängerung.

Die Auswahlverfahren für Zeitbedienstete werden meist von den einzelnen EU-Institutionen selbst durchgeführt. Zeitbedienstete werden in der Regel für einen fixen Zeitraum von mehreren Jahren eingestellt, zu ähnlichen Konditionen wie Beamtinnen und Beamte.

Praktika

Sie möchten den Arbeitsalltag einer EU-Institution aus erster Hand kennenlernen und verstehen, wie europäische Politik in der Praxis funktioniert? Grundsätzlich bieten sich Interessierten zwei Möglichkeiten:

  • Bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland sind unbezahlte Praktika in den Bereichen Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Politik möglich. Die Praktika an den Vertretungsstandorten Berlin, Bonn oder München maximal 11 Wochen. Ein Praktikum kann sowohl während als auch am Ende des Studiums absolviert werden, da das Startdatum flexibel ist. Weitere Informationen zu Voraussetzungen, Aufgaben und Bewerbungsverfahren finden Sie in unserer Praktikumsausschreibung
     
  • Bezahlte Praktika bei der Europäischen Kommission werden zwei Mal jährlich vergeben; die meisten der zu vergebenen Stellen sind in Brüssel und Luxemburg angesiedelt. Bewerber müssen bereits ein dreijähriges Studium abgeschlossen haben (mind. Bachelor-Abschluss). Insgesamt stehen jeweils rund 600 Plätze zur Verfügung, die Zahl der Bewerber liegt erfahrungsgemäß um ein Vielfaches höher. Bitte beachten Sie, dass sich nur Kandidaten bewerben können, die zuvor maximal sechs Wochen in einer EU-Institution tätig waren. Informationen zum Praktikum und den notwendigen Voraussetzungen gibt es auf der Webseite des Praktikantenbüros.

Wahlstationen
Für Rechtsreferendare ist es möglich, die Wahlstation oder (falls das zuständige LJPA einverstanden ist – das ist von seitens der Bewerber selbst im Vorfeld zu klären:) die Verwaltungsstation bei der Vertretung der Europäischen Kommission zu absolvieren. Generell sind dafür gute Kenntnisse in europapolitischen Themen sowie sehr gute Englischkenntnisse Voraussetzung.

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten enthalten: Motivationsschreiben, Zeugnisse (Erstes Staatsexamen, Stationszeugnisse, Nachweise für die Beherrschung der englischen Sprache), gewünschter Zeitraum. Ihre Bewerbung senden Sie dann bitte an diese Email-Adresse.

Kurzfristige Verträge
Sekretariatskräfte mit kurzfristigen Verträgen stellt die Europäische Kommission gegebenenfalls über Zeitarbeitsfirmen ein.

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