- Populismus | Rechte der Frau | Gleichheit von Mann und Frau | Frau
- Mittwoch, 30. Oktober 2024, 17:30 - 20:00 (CET)
- Berlin, Deutschland
- Livestream verfügbar
Praktische Informationen
- Zeit
- Mittwoch, 30. Oktober 2024, 17:30 - 20:00 (CET)
- Ort
- Europäisches HausUnter den Linden 78, 10117 Berlin, Deutschland
- Sprachen
- Deutsch
Beschreibung
In den letzten Jahren beobachten wir in Europa ein Erstarken rückwärtsgewandter politischer Bewegungen, die auch von Frauen unterstützt und manchmal sogar angeführt werden. Diese Entwicklung wirft Fragen auf: Welche Gründe machen Frauen an der Spitze insbesondere rechter Parteien erfolgreich, obwohl diese klar antifeministische Positionen vertreten? Wirkt sich das auf die hart erkämpften Fortschritte der Gleichstellungspolitik in der Europäischen Union aus?
Gemeinsam mit unserem Expertinnen-Panel beleuchten wir, wie rechtspopulistische Parteien in Europa die Rolle der Frau instrumentalisieren und welche Ideologien ihren Handlungen zugrunde liegen. Im Anschluss blicken wir auf die Bedeutung dieser Entwicklungen für die Zukunft der Frauenrechte in Europa und schauen uns an, wie die EU in diesem Bereich aufgestellt ist. Abschließend diskutieren wir, welche Strategien notwendig sind, um die bereits durchgesetzten Frauenrechte verteidigen und ausbauen zu können.
Unsere eingeladenen Expert:innen sind:
- Sabine Amirdschanjan, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland (Grußwort)
- Barbara Lochbihler, Vizepräsidentin Europäische Bewegung Deutschland e.V.
- Elisa Gutsche, Juristin und Politikwissenschaftlerin, Autorin der Studie “Triumph der Frauen? The Female Face of the Far Right in Europe”
- Lea Lochau, Amadeu Antonio Stiftung, Fachstelle Gender und Rechtsextremismus
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Anmeldung.
Folgen Sie dem Dialog gern auch via Zoom im Livestream.
Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von der Hochschulgruppe der Jungen Europäischen Föderalist:innen an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Landesverband Berlin-Brandenburg in Kooperation mit dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland (mehr Informationen).
