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Vertretung in Deutschland
Pressemitteilung1. Februar 2024Vertretung in Deutschland

EU-Katastrophenschutzverfahren: Ukraine bekam bisher rund 140.000 Tonnen Hilfsgüter

EU solidarity with Ukraine - Poland

Meilenstein bei der Sachhilfe für die Ukraine erreicht: Seit der Aktivierung des EU-Katastrophenschutzverfahrens am 15. Februar 2022 wurden über 140.000 Tonnen im Gegenwert von geschätzt 796 Millionen Euro geliefert. Das ist die bisher größte Operation, die jemals vom EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) unterstützt wurde. 32 Länder haben Hilfsgüter gespendet, bereitgestellt über Logistikzentren der EU in Polen, Rumänien und der Slowakei. Die Bandbreite der Güter ist groß, sie reicht von Krankenwagen, mobilen Krankenhäusern, Feuerwehrmotoren und Stromgeneratoren über Minenräum-Ausrüstung bis hin zu Unterkünften und Medikamenten.

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, betonte, die EU halte ihr Versprechen, der von Russland angegriffenen Ukraine zur Seite zu stehen. „Heute danke ich den Niederlanden für ihr großzügiges Angebot an dringend benötigtem Straßensalz und für ihre enge Zusammenarbeit mit dem ERCC, um dessen erfolgreiche Bereitstellung sicherzustellen.“

45.000 Tonnen Straßensalz

Die letzte umfangreiche Lieferung im Rahmen des Katastrophenschutz-Verfahrens sind 45.000 Tonnen Straßensalz, die von den Niederlanden gespendet und in den vergangenen acht Monaten geliefert wurden. Die Menge entspricht der Ladung von rund 1.800 Lastern. Dieses Salz ist von entscheidender Bedeutung, um die Funktionsfähigkeit der ukrainischen Straßeninfrastruktur während der harten Wintermonate aufrechtzuerhalten. Das stellt sicher, dass die Nothilfe die bedürftigen Menschen im ganzen Land erreicht. Kommissar Lenarčič sieht das als entscheidenden Beitrag für die Katastrophenschutzhilfe für die Ukraine. „Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Solidarität der EU mit der Ukraine.“

Weitere Informationen

Daily News vom 1. Februar

Pressekontakt: birgit [dot] schmeitzneratec [dot] europa [dot] eu (Birgit Schmeitzner), Tel.: +49 (30) 2280-2300. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

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Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
1. Februar 2024
Autor
Vertretung in Deutschland