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Vertretung in Deutschland
Presseartikel14 März 2016Vertretung in Deutschland

Hilfslieferungen zur Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland

Griechenland wird in dieser Woche zusätzliche materielle Unterstützung wie Decken, Zelte, Medikamente und Stromgeneratoren erhalten, um die hohe Zahl von Flüchtlingen im Land zu versorgen.

Hilfslieferungen nach Griechenland

13 EU-Staaten und Norwegen hatten Hilfe für Griechenland zugesagt, nachdem das Land im Dezember letzten Jahres das EU-Katastrophenschutzverfahren aktiviert hatte. Im Laufe der Woche stehen weitere Lieferungen unter anderem aus Deutschland an. Das hat die Europäische Kommission heute (Montag) bekanntgegeben.

EU-Kommissar Christos Stylianides, zuständig für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, sagte: "Griechenland und andere Länder brauchen unmittelbare materielle Hilfe, und die jüngste Aufstockung der Hilfsangebote über das EU-Katastrophenschutzverfahren sind ein Beleg für europäische Solidarität. Ich danke alle 14 Ländern für ihre bisherige Unterstützung und rufe zu weiteren Angeboten für diese dringend benötigte Hilfe auf."

Das EU-Katastrophenschutzverfahren kann von einem Mitgliedstaat und Drittstaaten aktiviert werden, wenn sie eine Krise allein nicht mehr bewältigen können. Es baut auf freiwilligen Hilfsangeboten anderer Länder auf. Die Lieferung der Hilfsgüter kann von der Europäischen Kommission koordiniert und gegebenenfalls ko-finanziert werden. Seit Juni 2015 haben neben Griechenland auch Kroatien, Ungarn, Slowenien und Serbien das Katastrophenschutzverfahren aktiviert.

Mehr Informationen zu den im Einzelnen bereit gestellten Hilfsgütern finden Sie hier, mehr zum Katatstrophenschutzverfahren hier.

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet der Infopunkt der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
14 März 2016
Autor
Vertretung in Deutschland