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Vertretung in Deutschland
Presseartikel18. Januar 2017Vertretung in Deutschland

Kroatien soll künftig voll an Schengener Informationssystem teilnehmen

Die EU-Kommission hat heute (Mittwoch) dem Rat empfohlen, Kroatien schrittweise in das Schengener Informationssystem zu integrieren. Damit wird künftig eine engere Zusammenarbeit zwischen Kroatien und den Schengener Staaten ermöglicht. Das Schengener...

Befreiung von der Visumpflicht

(18.01.2017) - Das Schengener Informationssystem (SIS) enthält derzeit rund 70 Millionen Einträge und wurde im Jahr 2015 2,9 Milliarden Mal abgefragt – dies sind eine Milliarde Abfragen mehr als im Jahr 2014. Das SIS enthält insbesondere Informationen über Personen, die nicht das Recht auf Einreise in den Schengen-Raum oder auf Aufenthalt darin haben oder die in Verbindung mit kriminellen Tätigkeiten gesucht oder vermisst werden sowie Angaben zu bestimmten verloren gegangenen oder gestohlenen Gegenständen (z. B. Autos, Schusswaffen, Boote und Ausweispapiere) und Daten, die für das Auffinden einer Person und die Bestätigung ihrer Identität benötigt werden.

Im Dezember 2016 hat die Kommission einen Vorschlag zur Stärkung der operativen Wirksamkeit und Effizienz des Schengener Informationssystems (SIS) vorgelegt. Die vorgeschlagenen Verbesserungen sollen dazu beitragen, dass mithilfe des Systems der Terrorismus und die grenzüberschreitende Kriminalität noch wirksamer bekämpft sowie das Grenzmanagement und die Migrationssteuerung effizienter gestaltet werden können und ein wirksamer Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten zur Erhöhung der Sicherheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden kann.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Kroatien soll schrittweise in das Schengener Informationssystem integriert werden

Häufig gestellte Fragen: Schengener Informationssystem (SIS)

Hintergrundinformationen: Schengener Informationssystem (SIS)

Pressemitteilung: Kommission schlägt Stärkung des Schengener Informationssystems zur wirksameren Bekämpfung des Terrorismus und der grenzüberschreitenden Kriminalität vor

Pressekontakt: katrin [dot] ABELEatec [dot] europa [dot] eu (Katrin Abele), Tel.: +49 (30) 2280-2140

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per frageaterlebnis-europa [dot] eu (E-Mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
18. Januar 2017
Autor
Vertretung in Deutschland